Okay, dieser laut Titel vierte, aber nach der Chronologie dann doch irgendwie siebte Teil der Guinea Pig Reihe gehört wohl zu dem erbärmlichsten, was ich in meinem Leben jemals unter dem Namen „Film“ zu sehen bekam. Ähnlich wie „He Never Dies“ will auch dieser Teil auf schrägen schwarzen Humor setzen. Nur: Er ist nicht witzig, er ist einfach nur von vorne bis hinten dilettantisch und so abgrundtief schlecht, wie man es eigentlich erst glauben kann, wenn man ihn selbst gesehen hat..
Der japanische Transvestit Peter tritt hier in der Rolle der Devil Woman Doctor auf, eine Ärztin, die sich mit allerhand merkwürdigen Krankheiten und Patienten auseinander setzt, darunter eine Gruppe von Leuten, deren Kopf explodiert, wenn sie wütend werden oder ausgesetzte, selbständige Eingeweide. Infantilität, wie sie wohl nicht mehr gesteigert werden kann. Sogar der einzige Aspekt, der noch etwas raushauen könnte, der auch bei den ersten Teilen das einzige in künstlerischer Hinsicht erwähnenswerte war, ist so unglaublich miserabel umgesetzt worden: die Effekte wirken in keiner Sekunde abstoßend oder ansatzweise echt, Plastikfolie muss da beispielsweise als Hautfetzen herhalten.
Beeindruckend, wie fünfzig Minuten so konsequent in den Sand gesetzt werden können, es gibt nichts, nicht einmal das klitzekleinste Fitzelchen, das ich noch in irgendeiner Weise positiv hervorheben könnte. Ich hab dem zweiten Teil schon nur einen Punkt gegeben, eigentlich müsste ich hier schon in den negativen Bereich gehen. Baah, im Nachhinein bin ich schon echt verwundert, dass ich den tatsächlich ohne Schnellvorlauf bis zum Ende durchgehalten habe. Ich rate euch, macht mir das bloß nicht nach!