Review

„He Never Dies", der drittel Teil der berüchtigten Guinea Pig Reihe möchte das Thema Körperzerstörung diesmal von einer anderen Sichtweise angehen.

Ein des Lebens Überdrüssiger beginnt sich langsam selbst zu zerstümmeln. Er bemerkt dabei, dass er keine Schmerzen empfindet und er auch nicht mehr in der Lage zu sein scheint, sterben zu können. Eine Erkenntnis, die die Phantasie in ihm weckt. Einfallsreich beginnt er nun sich selbst in seine Einzelteile zu zerlegen.

Es werden wiederum gut gelungene, relativ einfach in Szene gesetzte, Effekte, vom Handabschneiden über Bauchaufschlitzen bis weiß ich nicht, präsentiert. Übertreffen können diese den zweiten Teil aber nicht mehr. Auf die Pseudo-Snuff Idee der beiden Vorgänger wurde verzichtet, stattdessen ersetzte man Dies durch eine recht alberne, mittelmäßig gespielte Komödie, die wahrscheinlich höchstens Freunde des eigenwilligen japanischen Humors erfreuen kann. Es ufert natürlich gegen Ende wieder in ein Blutbad aus, gleitet aber auch immer mehr ins Lächerliche ab.
Ein kleiner japanischer Amateur-Splatter mit netten Effekten, der als Einzelfilm sicher mal einen Blick Wert gewesen wäre, als dritter Teil aber der Guinea-Pig Reihe keine neuen Aspekte mehr zuführen kann und den man auch hätte weglassen können.Freunde des japanischen Humors können dem Film eventuell mehr abgewinnen - ich weiß es nicht.

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