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Warum nach einer Snuff-Imitation und nach einer virtuosen Schlachtung eines Frauenkörpers nun in der dritten Folge von GUINEA PIG auf kindischen Slapstick gesetzt wird, lässt sich wohl nur so erklären, dass die Serie auch in ihrem Heimatland nicht nur auf positive Resonanz stieß, dort sogar offiziell verboten wurde und die Macher, obwohl sie unbeirrt weitere Folgen drehten, sich von der ganz düsteren Gangart wieder etwas distanzieren wollten. Darum gibt es zwar noch immer reichlich blutige Effekte, denn die dargestellten Selbstverstümmelungen und Selbstmordversuche sind ziemlich makaber und gar nicht harmlos, allein schon weil sie wieder sehr einfach nachgeahmt werden könnten, aber die kleine Splattershow wird jetzt eben ständig durch Jux und Grimassen abgeschwächt. Dieser sehr banale Humor mag im asiatischen Raum äußerst beliebt sein, doch für westliche Geschmäcker ist er ein wenig plump.
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Endlich hatte ich die Ehre mir diesen Mist mal anzusehen. Vorweg der Film ist stellenweise witzig, aber er ist sooo schlecht, dass man Ihn sich getrost hätte sparen können. Die Effekte sind für einen Film, von dem Alter wirklich gut gelungen, da kann man nicht meckern. Naja für den lustigen Bierabend zusammen mit Freunden durchaus lustig, doch für den anspruchsvollen "Filmkucker" einfach nur Schrott! Desweiteren sei gesagt, dass Leute mit einem schwachen Magen, sich vielleicht lieber zweimal überlegen, ob sie sich diesen Film ansehen. 2 Punkte von mir aufgrund der guten Effekte
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Witzig-blutiges Kurzfilmchen, das für Freunde des tiefschwarzen Humors ein gefundenes Fressen sein dürfte. Zwar erreichen die Gore-F/X in "He Never Dies" nicht ganz die Härte der ersten "Guinea Pig"-Teile, dennoch sind sie qualitativ erneut über jeden Zweifel erhaben.