Nacho Cerdà nennt man dehn Man, der 1994 einen ca. 30 minütigen Alptraum in Form eines gewaltigen Vorschlaghammerhiebes los lies, welcher nicht auf Beton, sondern auf dem Kopf des Zuschauers einschlug und noch einschlägt.
Der Film geht grundlegend um 3 Autopsien welche von 2 Ärzten durchgeführt werden. Zu Beginn werden die Leichen vorschriftsmäßig aus den Kühlräumen geholt und zur Verarbeitung, der Entnahme verschiedener Organe in den Warteraum der Autopsieabteilung zwischengelagert. Zwei anfangs vollkommen ausgeglichene ruhige Ärzte beginnen mit ihren ersten Autopsien für den heutigen Abend. Zuerst werden Vorschriftsmäßig Ringe sowie sämtlicher Schmuck entfernt worauf die Entkleidung der Toten folgt.
Wir sehen eine blutverschmierte und entstellte Leiche, die Kamera hält immer und sehr nah auf die einzelnen Schritte der Autopsie drauf. Einer der Ärzte legt sein Skalpell am Kopfe des Toten an und schlitzt ihm mit Kraft einen spalt nah übers rechte Ohr ein. Was nun folgt ist das öffnen der Schädeldecke,(zur Entnahme des Gehirns) welches zuerst mit einem schweren Schneidewerkzeug von der Wirbelsäule gelöst werden muss. Der Arzt greift ohne Scheu fest mit beiden Händen in den offenen Kopf und entnimmt das Gehirn. Anschließend wird noch der Holraum mit einem Handtuch aufgefüllt, der Kopf darf nicht zusammenfallen.
Nun wird mit dem öffnen der Bauchdecke und des Brustkorbes fortgefahren. Hierzu packt sich der Doc. einen einem scharfen Fleischermesser ähnlichen Stahl und schneidet von Brustmitte bis Genitalbereichansatz alles auf. Ein paar Knochen, Knorpelstränge oder was auch immer die noch im Weg stehen werden problemlos weggebrochen!
Das Herz des Toten wird entnommen.
"Der andere Arzt, der bisher eher als Beobachter tangiert kommt nun in die Gänge. Er greift zur Knochensäge und beginnt mit der Arbeit."
Zurück bei Leiche Nummer eins werden wir Zeuge wie Darmreste, Lunge (glaube ich) und andere Innereien wieder in den offenen Bauch des Toten geworfen werden. Zu guter letzt wird noch mit etwas druck das Gehirn mit in den Wanst gepresst. Anschließen wird alles grob zugenäht, die Leiche gesäubert (kurz abgeduscht) und in den letzten Sack gepackt. Der Doc. hat seine Arbeit für Heute erledigt.
Was wir bis hierhin zu sehen bekommen haben übertrifft schon so gut wie alles Ertragbahre! Doch Nacho Cerda geht noch viele viele Schritte über eine gesunde menschliche Vorstellung hinaus.
Musik setzt ein!!! Wir bekommen eine bezaubernd klingende Melodie zu hören. Sofort wird bemerkbar das der zweite Arzt eine andere Beziehung zu den Leichen hat. Er tastet die Leiche mit seinen Augen ab,bis sich sein Blick und auch die Kamera für kurze Zeit über dem Geschlechtsteil des toten Mannes verliert.
Schnitt
Nun studiert er genaustens den Todesbericht und bemerkt das der Patient eine ansteckende Krankheit hat. Somit ist diese Leiche für ihn nicht mehr von belangen. Er begibt sich in den Wartesaal und verliebt sich augenblicklich in die Leiche Marta Arnau Marti. Zurück im Autopsieraum greift er zu seinem eigens mitgebrachten Autopsiebesteck. Er zerschneidet den dünnen Stoff des Bh´s und ihrem Höschen. Taboos kennt Nacho Cerda wenn es um "Filme" geht nicht und somit hält die Kamera auch in Naheinstellung auf das Geschlechtsteil der Frau.
Ein scharfe Klinge fährt über die blutverschmierten Lippen der Toten. Die Klinge wandert mit wenig Druck weiter über den Brustkorb bis hin zu den Brustwarzen und umkreißt diese. Wenn die Frau lebendig und das Messer eine Rose währen, würden wir meinen bei einem zärtlichen Liebesspiel zweier sich sehr liebenden Menschen hautnah dabei zu sein.
Die Klinge wird wilder und fährt durch Menschenhand gelenkt immer schneller und erregter über den toten Leichnam der Frau. Sein ganzer Arm scheint unkontrollierbar für ihn zu sein und beginnt die Haut unter dem Bauchnabel anzukratzen. Blitzschnell reißt die Hand in welcher der Stahl geführt wird Aufeinmahl mitten über den Torso der Frau und trennt die Haut in zwei Hälften. Schnitt: Der Mann holt aus und rammt ihr das Messer in die Scheide! Schnitt: ein zweites und drittes mal, seine Augen fokussieren voller Geilheit die Augen der Frau. Schnitt: Nahaufnahme des Gesichtes der Toten. Schnitt: Blut läuft vom Autopsietisch. Er lässt vom Messer ab und lässt es fallen.
Wieder setzt ein sehr sehr ruhiges und schönes Lied ein während der Arzt onanierend in die Knie geht. Ein Fotoaperrat wird gezückt worauf jeder Winkel der nun völlig entstellten Leiche abgelichtet wird. Gleitmittel wird über die Gummihandschuhe gerieben und das Geschlechtssteil befeuchtet. Er legt sich auf die Leiche und beginnt sie mit seinem eigenen "noch lebendem Fleisch und Blut" zu penetrieren. Wild und schreiend stößt er zu. Alles wird vergessen nur noch der Moment zählt. Wenn es raus kommt hat es sich gelohnt. Zumindestens für diesen armen kranken Menschen. Die Vergewaltigung wurde ebenfalls per Selbstauslöser festgehalten.
Er sammelt schnell alles auf und platziert die Innereien vorschriftsmäßig im Bauch der Frau. Doch eines hebt er sich auf. Das rote Herz der Frau! Alles wird noch sehr gründlich und fein gesäubert worauf die Türe aufgeschlossen und die Lichter erloschen werden. Sein harter Arbeitstag hat ein Ende.
Home Sweet Home...
Daraufhin hören wir das erste mal einen deutlich erkennbaren Menschlichen Ton. Der Mann pfeift seinen Hund herbei und serviert ihm das zuvor gehäxelte Herz der Jungen Frau. Die Kamera fährt kurz über die Todesanzeige der Frau und der Abspann ist erreicht.
Mein Fazit:
Nacho Cerda und vorallem Ich sind keine Irren!
Aftermath ist ein auf Hochglanz festgehaltener Alptraum der vielleicht schonmal im wahren Leben stattgefunden hat. Wenn man sich das vor Augen hält und den Film gesehen hat, wird man nachhaltig, vielleicht für immer vor Augen haben, dass die Rasse Mensch immer noch die schlimmste von allen ist. Nichts ist für solche Grausamkeiten sonnst noch irgendwo bekannt. Wenn ich solche extremen Filme sehe spielt mein Verstand sicherlich auch verrückt. Aber er sagt mir auch immer wieder pass auf es gibt viel Scheiße da draußen.