Unvoreingenommen, das heißt, weder mit den Hintergründen des Films vertraut noch irgendeine Kritik gelesen habend, möchte ich folgendes feststellen: Es handelt sich bei "Aftermath" um einen Nekrophilieporno mit Splatteroptik und dem Tempo eins Dramas, inszeniert wie ein Kunstfilm. Dazu läßt sich nicht viel mehr sagen. Wer es erotisch findet, wie sich jemand gewaltsam an einer Leiche vergeht, wird hier auf seine Kosten kommen. Da die Effekte wesentlich besser sind als in sehr vielen Horrorfilmen, werden Gorehounds ebenfalls bedient. Und Leute, die hier ein sozialkritisches Drama sehen - die sehen wahrscheinlich auch tote Menschen. Die Inszenierung wiederum ist wie erwähnt dergestalt, daß der Film auf einer Künstlerparty für intellektuelle Diskussionen sorgen kann (oder halt auch nicht).
Ich weiß nicht, ob ich direkt eine Empfehlung aussprechen kann, aber für mich stellt "Aftermath" eine sinnlose aber unterhaltsame halbe Stunde dar.