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Eddie Murphy spielt einen Polizisten, der sich nach der Ermordung eines guten Freundes entgegen dem Willen seiner Vorgesetzten auf eigene Faust auf den Weg von Detroit nach Beverly Hills macht. Dort wird er nicht gerade mit offenen Armen empfangen und gilt als direkt als Unruhestifter. Eine heiße Spur führt ihn zu einem angesehenen Kunsthändler, der scheinbar Drogen über die Grenze schmuggelt. Doch bei der Polizei will ihm niemand so recht glauben und zu allem Überfluss entführt der Kunsthändler eine gute Freundin von Murphy.

"Beverly Hills Cop" gehört sicherlich zu den größten Überraschungen der Filmgeschichte und konnte mit einem Budget von gerade einmal 15 Millionen Dollar weltweit über 300 Millionen Dollar einspielen. Mittlerweile ist "Beverly Hills Cop" sicherlich zum Kultfilm avanciert und bescherte Hollywood-Star Eddie Murphy den Durchbruch und gehört zu den ersten Arbeiten von Erfolgsproduzent Jerry Bruckheimer. Mittlerweile sind Humor und Action-Szenen überholt, aber dennoch kann man sich den Film immer noch getrost anschauen.

Die Story ist einigermaßen solide. Das Grundgerüst der Story ist erst einmal ein recht vorhersehbarer und flacher Thriller, der aufgrund seiner stereotypen und klischeehaften Handlung keine großen Überraschungen bietet. Stellenweise fließen ein paar neue und innovative Ideen mit ein, die vor allem amüsante Momente liefern sollen. Dass die Story überhaupt keine Tiefe hat, ist dabei leider sehr offensichtlich. Spätestens seit der "Lethal Weapon"-Reihe kann die Story wirklich niemanden mehr überraschen oder beeindrucken.

Regisseur Martin Brest leistet gute Arbeit. Der legendäre Soundtrack von "Beverly Hills Cop" unterlegt den Film hervorragend und gehört sicherlich zu den bekanntesten Ohrwürmern aller Zeiten. Auch die Kulisse der vornehmen Gegend von Beverly Hills ist gut gewählt. Man merkt bereits in seinem ersten Film den typischen, dreisten Humor von Eddie Murphy, der bestens unterhält. Die Gags sind über die Länge des Films gut platziert, genauso wie die solide inszenierten Action-Szenen. Darüber hinaus schafft Brest es, das Erzähltempo trotz der substanzlosen Handlung die ganze Zeit über hoch zu halten. Mit seiner nächsten Komödie "Midnight Run" bewies er, dass er ein hervorragender Regisseur für Action-Komödien ist und zeigte später mit "Der Duft der Frauen", dass er allgemein ein guter Regisseur ist.

Der Unterhaltungswert ist relativ hoch. Das Problem liegt jedoch darin, dass der Film damals einzigartig war und deshalb große Erfolge feiern konnte. Doch mittlerweile sind die Action-Szenen schon lange überholt und auch die schnellen Sprüche von Eddie Murphy hat mittlerweile jeder Zuschauer dutzendfach gesehen. Dennoch ist der Film unterhaltsam bis amüsant. Er läuft schnell an, kann im Mittelteil durch lockere Sprüche und ein schnelles Tempo gut unterhalten und bietet ein relativ furioses Finale. Der Film ist auf jeden Fall empfehlenswert.

Eddie Murphy präsentiert sich in seiner Paraderolle als Axel Foley. Einmal mehr kann er durch seine schnellen und lockeren Sprüche gut unterhalten und zeigt sich sichtlich gut gelaunt. Er spielte auch in den beiden Sequels die Hauptrolle. Auch die übrigen Nebendarsteller sind überaus amüsant und bieten über 105 Minuten eine gute und unterhaltsame Leistung.

Fazit:
"Beverly Hills Cop" kann man sich trotz seines hohen Alters und seiner stereotypen Handlung auch heute noch gut ansehen. Durch Eddie Murphys schnelle Sprüche und ein paar Action-Szenen, sowie durch den legendären Soundtrack kann der Film bestens unterhalten und ist auf jeden Fall empfehlenswert.

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