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Als ob Polizist Axel Foley nicht schon genug Probleme mit seinen Vorgesetzten hätte, taucht plötzlich ein alter Kumpel mit vielen deutschen Mark bei ihm auf. Kurze Zeit später ist sein Kollege tot, und Axel hat einen neuen Fall. Die Spur führt ins reiche Leben von Beverly Hills und Axel versucht durch eine Bekannte an Infos zu kommen. Als Axel auf den früheren Arbeitgeber seines toten Kollegen trifft, Victor Maitland heißt der, wird ihm bald klar, dass dieser dahintersteckt. Doch so einfach zu beweisen ist das nicht, vor allem nicht in Beverly Hills. 
Actionkomödien in den 80ern, da denkt man beinahe automatisch an Axel Foley, Harold Faltermeyers Axel F Theme und die sympathische Großschnauze von Eddie Murphy, dessen Stern in seinem dritten Kinofilm mächtig am steigen war. Der Film hat seinen guten Ruf aber auch durchaus zurecht. Die Action stimmt und vor allem der Humor, wenn Foley seine Umwelt durch seine Kommentare und Arbeitseinstellung zur Verzweiflung treibt.
Auch ein Gewinn sind vor allem die exzellenten Nebendarsteller. Den größten Teil der Show bestreitet natürlich Murphy, aber auch seine zwei Partner wider Willen der Beverly Hills Polizei Rosewood und Taggert haben ihre gelungenen Momente und besonders das Zusammenspiel aller drei sorgt für beständige Schmunzler. Allein die Nummer mit den Bananen im Auspuff bringt mich auch beim x-ten Mal immer noch zum grinsen.
Sogar der schön diabolische Bösewicht hat seine Oneliner zu bieten, so daß Langeweile keine Chance hat. In Sachen Action hätte man aber durchaus noch mehr aufbieten können. Zu Beginn gibts brachiale Auto-Action mit zahlreichen Blechopfern und am Ende die Schießerei vor der Fiesovilla. Trotzdem ist der Beverly Hills Cop eine launige Nummer, die Eddie Murphy prägt, da er beinahe ausschließlich in weiteren Filmen diese Rolle lediglich variiert.
8/10

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