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Entwickelt für einen gewissen Sylvester Stallone bedeutete "Beverly Hills Cop – Ich lös’ den Fall auf jeden Fall" von Regisseur Martin Brest für alle Beteiligten ein großer Erfolg, da der Film einer der großen Kassenhits war in den 80ern. Zugleich feierte Hauptdarsteller Eddie Murphy, der zuvor mit Nur 48 Stunden sowie Die Glücksritter bekannt geworden war, seinen endgültigen Durchbruch. 


Axel Foley ist Polizist in Detroit und wegen seiner unkonventionellen Ermittlungsmethoden berüchtigt. So beginnt der Film damit, dass Axel undercover und im Alleingang versucht, einen Lastwagen voller Zigaretten mit zwielichtiger Herkunft an zwei Gauner zu verkaufen. Axels Einsatz endet damit, dass einer der „Kunden“ den Lastwagen stehlen möchte, von der Polizei verfolgt wird, dabei Straßen in Vororten von Detroit verwüstet und anschließend zu Fuß flüchten kann. Nach einem „Personalgespräch“ mit seinem wütenden Chef, Inspektor Todd, fährt Axel nach Hause. Dort bemerkt er, dass seine Wohnungstür offensteht. Einen Einbrecher vermutend, betritt Axel mit gezogener Waffe seine Wohnung, wo jedoch nur sein alter Freund Mikey am Küchentisch sitzt und sich aus Axels Kühlschrank bedient hat. Mikey hatte nach Verbüßung einer Haftstrafe Arbeit bei dem Kunsthändler Victor Maitland in Beverly Hills gefunden und ist nach Detroit gekommen, um Axel nach langer Zeit zu besuchen. Zu dessen Erstaunen trägt Mikey eine beträchtliche Menge deutscher Schuldverschreibungen bei sich. Das Treffen ist allerdings nur von kurzer Dauer und endet am selben Abend: Foley wird von zwei Auftragsmördern aus dem Hinterhalt vor der eigenen Wohnungstür niedergeschlagen. Mikey ebenfalls, um dann durch den Killer Zack durch zwei Kopfschüsse hingerichtet zu werden. Dieser Umstand macht Inspektor Todd sofort klar, dass die unbekannten Täter Profikiller sein müssen, sonst hätte Foley nicht überlebt. Obwohl Todd ihm verbietet, diesen Fall anzutasten, nimmt Axel Urlaub und reist zur Klärung des Mordes an seinem Freund Mikey nach Beverly Hills...


Mehr Komödie als Action Streifen, aufgrund des umgeschriebenen Drehbuches, bedingt wiederum durch den Hauptdarsteller Wechsel von Stallone zu Murphy lebt der Film vor allem von seinen Darstellern bzw die stimmige Chemie untereinander. Zudem zeigt sich Murphy in Bestform und feuert seine Sprüche schneller ab als ein Maschinen Gewehr. Die eher dagegen rar gesäten Action-Sequenzen bringt Brest dabei souverän über die Ziellinie, ohne das man von einem Spektakel sprechen kann.

Auch in Sachen Soundtrack gehört der erste Einsatz von Axel Foley zu den stärksten in jenem Jahrzehnt. Vor allem die Grund Melodie geht bis heute tief ins Ohr und dürfte eine der besten Arbeiten von dem deutschen Komponisten Harold Faltermeyer sein. 

So kann sich der Erstling lockere 8 Punkte sichern. 

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