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Ich kann Robert Rodriguez und allen Schauspielern nur mein Lob aussprechen. "From Dusk Till Dawn" ist sicher einer der besten Horrorfilme, die jemals gedreht wurden.

Anfangs entwickelt sich die Geschichte wie bei einem Roadmovie und erzählt von der Flucht der beiden Gecko-Brüder Seth (George Clooney) und Richard (Quentin Tarantino). Als die beiden allerdings mit Priester Jacob (Harvey Keitel), seiner Tochter Kate (Juliette Lewis) und seinem Sohn Scott (Ernest Liu) kurz hinter der mexikanischen Grenze eine, von Vampiren bevölkerte, Bar namens "Titty Twister" besuchen, wechselt der Film schlagartig das Genre und zeigt eine der wildesten Splatterorgien aller Zeiten. Die Effekte von KNB lassen dabei wieder mal nichts zu wünschen übrig.

FX-Altmeister Tom Savini verkörpert hier gelungen mit "Sex-Machine" einen sehr unterhaltsamen Charakter, der irgendwie an seine Rolle als Biker in "Dawn of the Dead" erinnert und Salma Hayeks Tanzszene mit ihrem Auftritt als "Santanico Pandemonium" bleibt wohl auch (vor allem den männlichen Zuschauern) in guter Erinnerung. Ausserdem gibt es kurze Gastauftritte von John Saxon in einem Fernsehinterview (er wurde vor allem durch "Nightmare on Elm Street" bekannt) und FX-Spezialist Greg Nicotero als Sex-Machines Freund in der Bar (der mit den langen blonden Haaren, dem Sex-Machine mit der Peitsche das Bier wegnimmt und seine Spezialknarre vorführt).

Schon allein durch die genialen Dialoge (wer erinnert sich nicht an Clooneys Sprüche und an Cheech Marins "Pussylovers" Auftritt vor dem "Titty Twister") avanchierte "From Dusk Till Dawn" mittlerweile zum Kultfilm. Aber nicht nur die Gespräche der sehr gut besetzten Akteure wissen zu unterhalten, auch die Musik gefällt sehr und gibt dem Film eine unvergleichliche Atmosphäre.

Für mich stellt "From Dusk Till Dawn" deshalb einen modernen Klassiker und sehr empfehlenswerten Kultfilm dar, der sicher - und das nicht nur bei den Fans - noch für viele unterhaltsame Filmabende sorgen wird.

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