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Die irrwitzige Geschichte der brutalen Gangster-Brüder Gecko (George Clooney & Quentin Tarantino), die mit ihren drei Geiseln (Harvey Keitel, Ernest Liu & Juliette Lewis) einen Abstecher nach Mexiko machen, um in der verheißungsvollen Spelunke "Titty Twister" ihr blutrotes & langzahniges Wunder zu erleben.

George appelliert an die Coolness, Quentin gibt den Psycho, Harvey steht mit Gott auf Kriegsfuß, Juliette feuert mit einer Armbrust, Danny mixt Drinks, Fred pafft Zigarren, Tom hat einen 12-Shooter im Schritt, Cheech schwärmt von Pussies, Tito & seine Kollegen sorgen für den passenden Live-Act & Salma tanzt mit einer Schlange.

Drehbuchautor Quentin sorgte dafür, dass Schauspieler Quentin an den Whisky-getränkten Zehen der superhotten Salma (als Santanico Pandemonium) nuckeln durfte. Hätte ich an seiner Stelle nicht anders gemacht. Als es dann endlich heißt, "Dinner is served", hat das nicht unbedingt die Bedeutung, die man sich erhofft hat.

FDTD ist einfach ein wahnsinnig geiler & cooler Film, vollgepackt mit geilen & coolen Szenen, geilen & coolen Figuren, geilen & coolen Masken, geilen & coolen Splatter-Einlagen (aber nicht so geilen & nicht so coolen CGI-Shots), geilen & coolen Sprüchen sowie einem geilen & coolen Soundtrack, abgeschmeckt mit einer großzügigen Dosis makabren Humors.

Serviert wurde das mörderisch unterhaltsame Gangmetzel (halb Gangster-Movie, halb Vampir-Gemetzel) von Quentins Kumpel Robert, der im großen Showdown gleich mehrere Sonnen auf den "Titty Twister" scheinen ließ & mit Quentin & George für die Erkenntnis des Tages sorgte. Irre explodieren nicht, wenn das Sonnenlicht sie trifft. Egal, wie irre sie sind.

8,5/10

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