Part 2 dreht sich um ein Bonnie & Clyde ähnliches Pärchen, das eine reiche Mamsel kidnappet, aber deren Ehemann nur als Ablenkung für die Polizei benutzt, und lieber den anscheinend in allen Belangen potenteren Geliebten zur Kasse bittet.
Zufällig wurde die Bonnie aber wegen einem Überfall vorher von einem SDU - Kadetten gesehen; ausserdem ist die Mamsel eine enge Freundin von Ann [ Suki Kwan ], die ihr gesamtes OCTB - Team unter Leitung von Hon [ Raymond Wong ] auf den Fall ansetzt.
So weit, so unspannend.
Während der Kniff mit der gefakten Erpressung noch ganz clever rüberkommt, und derweil die Polizei stundenlang den Falschen "beschattet" [ was allerdings mehr als langweilig ist ], war es das fast schon an positiven Meldungen.
Da man sich Shawn Yu anscheinend nicht mehr leisten konnte, rücken jetzt die Nebendarsteller mehr in den Mittelpunkt.
Wer also mehr von der Raymond Wong - Figur sehen wollte, bekommt das hier geboten; allerdings wissen wir danach noch genauso viel wie im Vorgänger, nämlich nichts; ausser dass er fast in seinen Klamotten ertrinkt und die Arme hängen lässt, als wäre er zu schwach, um der Schwerkraft zu widerstehen. Trotzdem eindeutig die Identifikationsfigur, mangels Alternativen.
Zu Suki Kwan und Michael Wong sag ich nichts mehr, beide sollen wohl ein verhindertes Liebespaar mit gemeinsamer Vergangenheit abgeben; wenn die "Leidenschaft" in ihrem Spiel weiter so lodert, wird da nichts mehr draus.
Die übriggebliebenen Kadetten der SDU [ die kantonesische Boyband EO2 ] aus dem Vorgänger werden in teilweise absolut unnützen Szenen präsentiert, die einen ja nun gar nicht interessieren, wie ewig unbeholfene Flirtversuche oder Trinkspiele und dergleichen; wenn es mal an eine Beschattung geht, stellen sie sich arg zu dämlich an, bei Einsätzen machen sie anscheinend noch nicht mit.
Ausserdem wird Wong Tin Lam [ THE MISSION ] als Gangsterboss Fatso eingeführt; er taucht in folgenden Episoden noch auf.
Die Action ist sogar noch weniger vorhanden als im Erstling, es gibt nämlich bis auf 1 Schuss - 1 Treffer gar nichts, was dann schon wieder ganz grosse Kunst ist.
Gut ist das noch immer nicht, aber aufgrund der Tatsache, dass es sich weiterentwickelt und serienspezifisch zu Vor- und Rückgriffen auf andere Episoden kommt, muss ich sagen: Man kann sich dran gewöhnen.