Review

Mit dem Film "Die Unglaublichen" kommt der diesjährige Pixar Film in die Kinos. Bisher konnten mich die Pixar Filme
immer begeistern, ganz besonders "Findet Nemo" und "Die Monster AG". Mit Ihrem neusten Streifen betritt Pixar allerdings
Neuland, was dem Film allerdings nicht schadet. Ganz im Gegenteil!

Der Film erzählt und die Geschichte von Bob Parr der vor 15 Jahren als beliebtester Superheld Mr. Incredible die Welt
vor dem Böden schützte. Doch leider gab es irgendwann sehr viele Schadensersatzklagen gegen die Superhelden, sodass
es sich der Staat nicht mehr leisten konnte all die Schäden zu bezahlen. Also wurden Superhelden verboten. Heute lebt
Bob Parr mit seiner Frau Elastigirl und seinem 3 Kindern in einem Vorort und muss ein normales bürgerliches Leben leben.
Dabei muss die ganze Familie Ihre Superkräfte geheim halten. Während Bob`s Frau mit dem normalen Leben recht gut zurechtkommt stürzt Bob in eine echte Midlifecrisis. Und so ist er auch nicht abgeneigt als er ein Angebot erhält das er nicht abschlagen kann. Doch dabei bringt Bob seine ganze Familie in Gefahr...

Die Unglaublichen ist ein fantastischer Film. Der Humor ist einfach genial. Die erste Hälfte des Films ist als reine Komödie aufgezogen und ich habe echte Tränen. So herrlich gelacht habe ich im Kino seit Shrek 2 nicht mehr. ich möchte hier nicht allzu viel preisgeben aber gerade der frustrierter Bob Parr als Versicherungsangestellter (geile Idee!) der sich von seinem zu kurz geratenen Chef unter Druck setzen lässt ist einfach herrlich. In der zweiten Hälfte des Filmes wird der Humor zugunsten der Action etwas runtergeschraubt, was nicht heißt das der Film todernst wird. Nein der Humor gerät eher etwas in den Hintergrund und ist nicht mehr ganz so aufdringlich. Was jedoch an Action geboten wird ist erste Sahne und macht sogar anderen Actionfilmen in diesem Jahr echte Konkurrenz.

Die Synchronisation ist in meinen Augen durchaus gelungen. Markus Maria Profitlich macht seine Sache sehr gut und haucht Bob Parr ein glaubhaftes Leben ein. Am besten hat mir hier Herbert Feuerstein gefallen der Mr. Huph (Bob Parrs tyrannischen Chef) synchronisiert hat. Hier ist mir doch eine gewissen Ähnlichkeit zwischen Herbert Feuerstein und der Figur aufgefallen.

Mit die Unglaublichen betreten Pixar Neuland, da der Film sich in meinen Augen an ein deutlich erwachseneres Publikum richtet. Da in diesem Film auch viel geballert und gekämpft wird halte ich den Film für einen 6-jährigen absolut untauglich. Eltern sollten es sich hier echt überlegen ob Sie die Kinder mitnehmen. Für mich persönlich gehört "Die Unglaublichen" nicht nur zu den besten Komödien des Jahres (neben Shrek 2), sondern auch zu den besten Superheldenfilmen überhaupt (Neben Spiderman und X-Men). Wer mal wieder einen richtig geilen Film sehen möchte sollte sich diesen Streifen nicht entgehen lassen.

10 von 10 Punkten

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