Ultraharter B-Actioner in bester "Bloodsport"- und "Shootfighter"-Tradition. In Sachen "Turnierfilme" gibt es wohl kaum einen brutaleren Streifen als dieses Schlachtfest, vergleichbar wäre höchstens noch die Unrated-Fassung vom ersten "Shootfighter"-Teil...
Die Story ist vollkommen belanglos und verdient keiner weiteren Erwähnung, bietet sie doch nur den Aufhänger für die Kampfsequenzen im Turnierstil, bei denen bis zum Tod gekämpft wird und der unterlegenere Teilnehmer auch üblicherweise schon mal das eine oder andere Körperteil verliert.
Mit gebrochenen Knochen, Kunstblut und modellierten, abgetrennten Armen oder Köpfen wird dabei wahrlich nicht gerade gegeizt. Die Schauspieler agieren auf B-Film-angemessenen Niveau und spielen im Rahmen ihrer Möglichkeiten ganz akzeptabel. Besonders hervorzuheben ist dabei wohl der diabolische Halbbruder von David Bradley, gespielt von Mark Dacascos.
Als geneigter Fan von Actionkost der ganz harten Gangart sollte man hier wirklich einen Blick riskieren, es lohnt sich in jedem Fall - wenngleich man allerdings auch Kleinigkeiten bemängeln muss: Die Kampfszenen an sich sind teilweise reichlich unspektakulär choreographiert. Wirklich erwähnenswert wäre hierbei eigentlich nur der Kampf zwischen Dacascos und Phan Xu, alle anderen sind mehr oder weniger kurz- und langweilig, wenn man von den jeweiligen "Finishs" absieht. Gerade der Endkampf hätte durchaus etwas spektakulärer ausfallen dürfen, etwas Schwertergeklirre und Gesichterschau in Nahaufnahmen wirken hierbei doch recht dünn.
Ansonsten - wenn man sich auf das "Niveau" des Films mit dem entsprechenden Fehlen einer innovativen Story einlassen kann - uneingeschränkt empfehlenswert. Natürlich nicht in der deutschen FSK 18-Version, die nicht einmal erahnen lässt, welches Gewaltpotential tatsächlich in diesem Film steckt. 8/10