Vor einigen Jahren schickte mir Andreas Bethmann „Killing Birds Raptors“aus seiner X-rated Reihe.Das reißerische Cover ließ auf schön blutigen Trash schließen,doch dann las ich den Namen Joe d`Amato und die Freude war dahin.
Ein Vietnamsoldat kommt nach Hause und erwischt seine untreue Frau mit einem Liebhaber.Diesem wird gleich mal die Kehle angeritzt,aber auch nur soviel,dass er stirbt,ohne groß Blut fließen zu lassen.Gleiches geschieht mit seiner Frau und den Nachbarn,nur ein Baby wird am Leben gelassen.Der Soldat wird auch bestraft,indem ihm ein Adler die Äuglein entnimmt,wobei wir da auch die einzig halbwegs gelungene Splatterszene haben.
Einige Jahre später erfahren wir,dass das Baby von damals jetzt Steve heißt und sich mit einer Gruppe von Uni-Leuten auf die Suche nach dem seltenen Elfenbeinspecht begibt.
Der Soldat von damals heißt Brown und ist folgerichtig blind und wird von den Uni-Leuten besucht.
Das abgelegene Waldgebiet ist natürlich der Schauplatz von damals und da kommt man auch nicht mehr weg,denn Sumpfzombies haben ihren Auftritt und schnappen sich ein paar der Studenten.
Ein schlicht langweiliger Film,der nicht einmal mit gorigen Effekten überzeugen kann,denn diese sind sehr blutarm und haben mit angreifenden Vögeln überhaupt nichts zu tun.Woher die Sumpfzombies kommen,wird auch nicht erklärt,aber sei´s drum.
Zwischenzeitlich baute d Àmato sogar einen unnützen Weichzeichner ein,während die austauschbare Gruppe von Laiendarstellern durch den Wald tapert.
Ganz großes Kino eben.
Am Schlimmsten ist mal wieder die deutsche Synchro geworden,Bethmann sollte seinen Freundeskreis wechseln,wenn er weiterhin DVDs rausbringen will…
Diesen Öl kann man sich getrost sparen,man hat mehr davon,sich zum X-ten mal Hitchcocks „Vögel“anzusehen.
2 von 10 Punkten