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Tierhorror und Okkultismus vereint - das ist fast schon zu viel des Guten. Die Kobra mit den Superkräften (Gegenstände per Telekinese bewegen, Menschen ihren Willen aufzwingen, andere Schlangen kontrollieren) soll wohl als besonders böses Vieh rüberkommen, wirkt aber nur wie eine lächerliche Erfindung eines Zehnjährigen mit zu viel Phantasie. Was eigentlich dramatisch und bedrohlich sein soll, wird haarsträubend und unfreiwillig komisch. Die technische Umsetzung passt sich dem Stuss an, denn es gibt massive Filmfehler, die einem sofort ins Auge springen. Die offensichtliche Glasscheibe (mit Kratzern!), die Giftschlange und Statisten voneinander trennt, ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Lachhaft ist auch, dass die Kundenattraktion im Kaff, die unbedingt geöffnet sein muss, eine Hunderennbahn ist - und kein hübscher Strand oder ein Festival.