Review

Brain of Blood ist ein typischer Al Adamson Trash-Streifen. Runtergekurbelt in 8 Tagen als vierter Teil der relativ erfolgreichen „Blood Island“-Filme. Ich kenn die drei Vorgängerteile zwar nicht, konnte aber „Brain of Blood“ ohne irgendwelche Probleme folgen.

Die Story ist schon mal recht unterhaltsam. Wahllos durchgeführte Hirnoperationen, ein Zwergen Diener, der in seinem Kerker entführte Mädchen foltert, ein großes, entstelltes Monstrum und eine Geschichte die von Minute zu Minute abenteuerlicher (spirch: dämlicher) wird. Die Zutaten passen also schon mal und mit Al Adamson auf dem Regiestuhl kann gar nicht mal so viel falsch gehen.

Die Masken und Effekte sind natürlich unterirdisch. Bei der Hirntransplantation dachte ich zuerst es wird ein Basketball aufgeschnitten (wobei allerdings noch gesagt werden muss, dass die Operation an sich recht blutig ist), Gors Maske spottet jeder Beschreibung, das rausoperierte Hirn sieht aus wie Pasta und Dr. Trentons seltsames Hirn-Beeinflussunggerät sorgt sich auch für einige Lachen.

Nun was gibt’s zu den Darstellern zu sagen? Kent Taylor als Dr. Trenton ist so eine Art Vincent Price für Arme. Regina Carrol als Tracey muss den ganzen Film eigentlich nur gut aussehen und Grant Williams als Robert darf den Helden spielen. Das ist alles nicht gut, aber unterhaltsam.

Brain of Blood ist herrlich dämlicher Trash und durchaus einen Blick wert, auch wer die anderen „Blood Island“ Filme nicht kennt kann hier bedenkenlos reinschnuppern.

6/10

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