Review

Der Zuschauer, der sich der Betrachtung dieses Werks unterzieht, wird vom Schicksal hart getroffen. Was ums Himmels Willen, hat sich dieser Regisseur dabei gedacht, einen solch weltrekordverdächtigen Quatsch abzuliefern. In einem bunten Kaleidoskop werden wir mit fast allem konfrontiert, was das Genre an Monstern zu bieten hat, und zwar in erbärmlichster Ausführung. Graf Dracula z.B., geschminkt wie ein Clown, mit etwas locker sitzendem Gebiss, besitzt als Ausgleich für fehlende Ausstrahlung einen Todesstrahlen aussendenden Ring. Oder der garantiert letzte Frankenstein, ein verhärmter, zittriger Ex-Mediziner, hat sich auf seine alten Tage in ein Jahrmarkts-Schreckenskabinett zurückgezogen, wo er unter Mithilfe seines Dieners, eines leicht debilen Riesen mit weichem Herzen, seine Experimente durchführt und vom Rollstuhl aus haarsträubende Monologe über Adrenalin, Schocktherapie und Lebenssera von sich gibt. Das von Dracula ausgebuddelte Frankenstein-Monster mit erkleklich zerknautschter Physiognomie wird elektrisch aufgewärmt und tappt sinnentleert durch die Nacht, nicht in der Lage, irgendjemanden zu erschrecken. Und so geht das weiter und weiter.
Da dieser Streifen einen Trash-Level in astronomischer Höhe besitzt, ist er nur für die härtesten der harten Hardcore-Trashfans auch nur annähernd sehenswert und zu ertragen, alle anderen müssen sehr früh kapitulieren. Ich gebe dem Film 2 Punkte, weil ich es nicht für möglich gehalten habe, das der Trashfaktor in solch ungeahnte Höhen vorstossen kann, in dieser Beziehung ist der Streifen eine Meisterleistung.

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