Doktor Durea ist der letzte Existierende aus dem Geschlecht der Frankensteins. Der Doktor betreibt offiziell ein Kuriositätenkabinett, allerdings ist seine Hauptbeschäftigung: Versuche an jungen Frauen durchzuführen. Eines Tages bekommt der eifrige Wissenschaftler Besuch von Dracula, der Durea anbietet ihm das legendäre Frankensteinmonster zu beschaffen, allerdings erwartet der Vampir dafür eine Gegenleistung.
Zum Auftakt wird der Zuschauer umgehend mit dem Grafen Dracula bekannt gemacht. Eine Gestalt die man als eine Mischung aus Tom Savini und Leslie Banks (Graf Zaroff) bezeichnen kann. Dazu ist das Gesicht des Grafen weiß geschminkt, die Partien am Hals wurden allerdings von der Schminke vernachlässigt. Demnach hatte der erste schräge Vogel seinen ersten Auftritt und der Weg führt anschließend zu Doktor Durea Frankenstein, ein von sich überzeugter aber in Wahrheit überforderter Wissenschaftler der als engste Vertraue einen Gnom und den Vollidioten Groton beschäftigt. Grton wird von Creighton Tull Chaney, kurz Lon Chaney jr. gespielt. Ehrlich gesagt ist es sehr traurig was aus dem Darsteller zahlreicher Horrorfilme dem personifizierten Wolfsmenschen geworden ist und das er sich für diesen Film hergegeben hat.
Neben Lon Chaney jr. begegnet uns mit Jim Davis ein weiterer Bekannter. Nicht die Tatsache das Davis bereits innerhalb „5 blutige Gräber“ mit Adamson zusammen arbeitete führt zu dieser Bekanntheit, sondern seine spätere Rolle als Jock Ewing in der TV Serie „Dallas“.
Was die Mimen innerhalb schlechter Locations zu bieten haben, ist tief im Trash-Bereich angesiedelt. Von schauspielerischem Talent ist überhaupt nichts zu finden. Das Gesamte wirkt extrem lächerlich und zum Glück auch in manchen Passagen lustig, denn ansonsten würde der Film zu einem Fiasko werden.
Groton zieht mit seiner Axt in den Händen, mordend durch die Gegend, nachdem ihm der Doktor ein Serum verabreicht hat. Dabei dezimiert er auch extrem hohle Biker die gerade mit einer Vergewaltigung beschäftigt sind. Das Ganze genießt einen gewissen Charme und wenn es zum finalen Duell zwischen dem Frankensteinmonster und dem Grafen Dracula kommt, dann kann man sich ein Lachen nun wirklich nicht mehr vergleichen, denn der Kampf ist so dermaßen schlecht… Das Gesicht des Frankensteinmonsters lässt sich im Übrigen nicht so einfach beschreiben, vielleicht bringt die Mischung aus Ogroff und Bernd das Brot die Vorstellungskraft des Unbefangenen zum Leuchten?
Fazit: Ein ganz schlechter Film, mit ganz schlechten Darstellern, aber mit einer guten Portion (un)freiwilligen Humor.