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Mark Steven Johnson inszenierte mit SIMON BIRCH erneut einen John Irving-Bestseller, der unter anderem auch schon die Vorlagen für „GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG" sowie „GARP UND WIE ER DIE WELT SAH!" lieferte. Letzteres Werk ähnelt der vorliegenden Geschichte ein wenig, da es inhaltlich ebenfalls um einen sonderbaren Menschen geht, Simon Birch.

Simon ist ein kleinwüchsiger Junge, der von allen anderen ausgegrenzt wird - doch sein Glaube an Gott macht ihn stark. Eigentlich wäre er schon nicht mehr am Leben, doch gilt er als medizinisches Wunder, da die Ärzte ihm bereits nach seiner Geburt nicht mal die Überlebenschance einer Woche gegeben haben. Als kleines Kind sogar von seinen Eltern verstoßen, verändert er die Menschen in seinem Ort... und wartet auf seine Aufgabe im Leben!

Die herzerweichende Geschichte wird von Jim Carrey erzählt. Die Geschichte einer Freundschaft, des Erwachsenwerdens und eines starken Glaubens ... und die Geschichte eines kleinen großen Helden. Regisseur Johnson konnte für die Inszenierung mit Ashley Judd, Oliver Platt und David Strathairn auf ein Ensemble zurückgreifen, das seine Sache wirklich hervorragend macht... nichtsdestotrotz werden alle vom Titelhelden an die Wand gespielt, der von Ian Michael Smith verkörpert wird! Ein Film, der zwischen ruhigen und komischen Momenten wechselt: Die weihnachtliche Krippenspiel-Szene in der Schule, oder wie es der Reverend treffender formuliert - „Vollkontakt-Krippenspiel", ist wirklich zum Kaputtlachen!

Mit SIMON BIRCH gelang Mark Steven Johnson ein Weihnachtsfilm, der zu Tränen rührt und die Lebensgeschichte des kleinwüchsigen Simon Birch auf wunderbar melancholische und humorvolle Weise erzählt und nebenbei die Schwierigkeiten des Heranwachsens von behinderten Menschen an den Tag legt.

Wer diesen Film gesehen hat, wird verändert sein - Simon Birch führt die Hoffnung zurück!

(8/10)

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