Review

In den 90er Jahren dürfte die Wrestling welt um die wwe, wcw, wwf und wie sie alle hiessen wohl auf ihrem höhepunkt gewesen sein, kaum ein kind wollte es verpassen wenn ihre helden in den RIngen sich durch die Gegend prügelten und mit charisma die massen begeisterten. 

Natürlich waren für die Wrestlingstars schnell möglichkeiten gegeben sich in der Filmindustrie einen Namen zu machen.
Einer dieser Wrestler ist sicherlich Roddy Piper der in seinen B-Actionern immer überzeugen konnte.
Im vorliegenden Jungleground durfte Roddy " Rowdy" Piper nach FIlmen wie "Sie leben" oder " Back in Action" wiedermal die Hauptrolle übernehmen.
Jungleground, ist der Titelgebende Name des Viertels in das sich nicht mal die Polizei traut. Von Gangs regiert sind Ordnungshüter nicht gerade erwünscht. Die Ragnarockers geben den Ton an in der Stadt und werden von Odin ( JR Bourne) angeführt. Jake Cornell ( Roddy Piper) ist in dem Viertel aufgewachsen hat, dies aber hinter sich gelassen und ist nun zum erfahren Cop aufgestiegen. Als mehrere Drogendealer in der Gegend erschossen werden, wendet sich das FBi an ihn, um einen fingierten Drogendeal durchzuführen... doch dieser geht reichlich in die Hose und Jake wird gefangen genommen.
Doch statt ihn zu töten fordert Odin zu einem Spiel auf Leben und Tod heraus.
Er muss es bis Sonnenaufgang aus dem Viertel schaffen, sonst wird nicht nur ihm, sondern auch seiner Freundin der gar ausgemacht....

Schon wenn man sich die Story durchliesst werden schnell errinerungen wach an Klassiker wie "The Warriors" oder Menschenjagdfilme wie " Surviving the game" oder " The Running man", doch dieser Umstand ist nicht weiter störend da die Element gut zusammengemixt werden und der Actiongehalt durchaus ansprechend ist.
Der heruntergekommene Schauplatz des ganzen ist gut gewählt und lässt den Film teurer aussehen als er wohl war.
Roddy Piper macht seine Sache gewohnt anständig und ist stets sympatisch. So darf er so manchen lässigen Spruch von den Lippen lassen wenn er gerade einen Gangmember nach Wrestlingart vermöbelt oder ihn mit hilfe von blauen Bohnen den gar ausmacht. Die Shootouts sind gut inszeniert und wissen durch Zeitlupe effekte und gute Sets zu gefallen, schnell gehts rund und so mancher Einschuss kommt durchaus blutig daher. Neben den Shootouts, werden dann noch Prügeleien ( welche Piper typisch eher Kneipenschlägerei niveau haben) und so manche Explosionen geboten. Die Explosionen sind teilweise ziemlich gut inszeniert und kommen in recht anständiger anzahl daher. 
Die Schauspierischen Leistungen sind auf guten B-Niveau und bieten eigentlich keinen grund zur Klage. 
Grossartige Spannung kommt zwar nicht auf doch durch die recht flotte inszenierung und die knackige Laufzeit von ca. 83. Minuten dürfte eigentlich keine Langeweile aufkommen.

Fazit:
überdurchnittlicher B-Actioner der mit zu den besten Piper gezählt werden kann. Solide Action, ein gewisses mass an Spannung und rasches Erzähltempo sorgen dafür das Fans von B-Action ohne Zweifel einen Blick riskieren sollten.

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