Review

Handlung:
Der blinde Schwertkämpfer Zatoichi kommt in seine Heimat zurück. Dort wartet nicht nur der Bruder des Samurai, den Zatoichi in Teil 2 getötet hat, auf ihn, er trifft auch auf seinen alten Meister Banno.
Doch das Wiedersehen und die Freude darüber hält nicht lange an. Banno ist nicht mehr der Mann von früher und scheinbar besessen von Stand und Ruf, so dass er auch sehr fragwürdige Dinge tut. Als seine Schwester und Zatoichi sich ineinander verlieben, werden aus Schüler und Mentor Feinde.

Meinung:
Der dritte Zatoichi-Film setzt einen starken Fokus auf Ichis Vergangenheit und seinen inneren Konflikt mit dieser. Von daher darf man hier kein Actionspektakel erwarten (gut, das war der erstklassige erste Teil auch nicht), dafür aber ein sehr gelungenes Samurai-Drama mit der berühmten Figur.
Dass das so gut funktioniert liegt allem voran an Shintaro Katsu als Zatoichi. Es hat schon seinen Grund, weshalb Katsu die Figur in über zwanzig Filmen verkörpert hat. Er besitzt einfach ein spezielles Charisma, das perfekt zu Zatoichi passt. Das ergänzt er hier, von einem tollen Script unterstützt, vor allem durch seine gelungene Darstellung der Zerissenheit Zatoichis.
Aber auch Freunde klassischer Samuraiaction kommen in einigen kurzen, knackigen und gewohnt gut inszenierten Kampfszenen durchaus auf ihre Kosten.
Zudem ist dies der erste Zatoichi-Film in Farbe. So ein tolles Flair s/w Filme, gerade in diesem Genre, haben, durch die Farbe wirkt der Film noch um einiges hübscher und runder als die beiden Vorgänger.

Kurzum:
Erstklassiges Samuraidrama mit überzeugendem Drehbuch und gradiosem Hauptdarsteller

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