8
Ein sehr verstörender Film von den Shaw Brothers. Illegale Einwanderer werden von Menschenhändlern brutal ausgebeutet. Vergewaltigt, verkauft und ermordet.Sie werden in einem von Stacheldrähten umzogenen Haus gehalten, doch sie brechen dort aus und rächen sich an ihren Peinigern. Viele sadistische und ethisch desillusionierende Momente reihen sich aneinander. Obwohl der Film nur 3-4 blutige Momente hat, herrscht die ganze Zeit Gewalt und das nicht zu wenig. Einer der härtesten Shaw brothers Filme.
8
Einer der happigsten Folterlagerfilme aller Zeiten. Der Zuschauer erhält Einblicke in eine Epoche der asiatischen Geschichte, in der verschleppte illegale Einwanderer sich mit Fäkalien einseifen mussten, um nicht von ihren Entführern sexuell misshandelt zu werden. Grausiges Highlight ist die anale Vergewaltigung eines jungen Gefangenen durch den bisexuellen Campleiter. Es ist aber anzumerken, dass es dem Regisseur, dem dieser Streifen als Fingerübung für sein späteres KZ-Opus MEN BEHIND THE SUN diente, nicht um vordergründige Schmuddeleien ging, sondern um menschliches Drama und ungeschönte Darstellungen realer Ereignisse und Schicksale, die von Regierungen gerne unter den Teppich gekehrt werden. Da die Shaw Brothers als Produzenten mit der unangenehmen Materie wohl nicht viel anfangen konnten, wurde einfach der Actiongehalt mit ein paar Prügeleien und Autoverfolgungsjagden aufgemotzt. 8 von 10.
7
T.F. Mous liefert mit "Frauen im Foltercamp" nach seinem berüchtigten "Men Behind the Sun" eine weitere Gewalt-Granate ab, die ihre Wirkung nicht verfehlt. Über Sinn und Zweck mag man hier zwar streiten, aber allzuweit gehen Mous' Schilderungen sicherlich nicht an den realen Schicksalen vieler Flüchtlinge vorbei. Fazit: Hart, kompromisslos, dreckig. Ein flaues Gefühl im Magen ist garantiert.