IN THE NAME OF GORE! Der Name des Films sagt fast schon alles. Wer jetzt allerdings glaubt, Peter Dubiel und Martin Faltermeier, die beiden Macher des Films, beschränken sich bei ihrem Independent-Film nur auf Splatter, Gore und Gewalt, irrt sich gewaltig. Die Story ist erste Sahne, der Spannungsaufbau wirklich gelungen, und die Darsteller überwiegend (nicht alle) toll in Szene gesetzt. Bei Amateurfilmen (IN THE NAME OF GORE würde ich aber nicht als solchen bezeichnen, eher schon Independent) ist es ja oft so, dass der Daumen förmlich auf der Vorspultaste klebt. Nicht so beim Film von Faltermeier/Dubiel. Zwar gibt es zeitweise kleine Durchhänger, doch wird man dafür mit wirklich geilen Dialogen und Textpassagen belohnt. Frank Trebbin schrieb mal über Olaf Ittenbach, als er seine Filme noch auf Video drehte: "Gebt dem Mann eine richtige Kamera"!
Und genau diesen Satz will ich auch auf die beiden Nachwuchsfilmer aus Landshut übertragen. Gebt den beiden eine richtige Kamera und das richtige Equipment, denn dann dürfen wir uns auf richtig geile Filme freuen!
Der deutsche Independent / Underground-Film lebt!!!