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Für mich der beste deutsche Indie-Episodenfilm jenseits von Ittenbach. Am gesamten Streifen gibt es nichts großartig zu bemängeln, er ist allenfalls insgesamt zu lang geraten. Und die Kurzgeschichten sowie die Rahmenhandlung sind vom Inhalt her eben Geschmackssache. Das erste Schauermärchen bedient sich des gängigen Motivs mit dem Geist, der nicht ruhen will, bevor sein grausamer Tod gerächt wurde. Hier bleiben dem Betrachter vor allem die hammerharte Vergewaltigung und der brutale Kampf der Selbstjustiz-Bullen mit den herrlich boshaften Verbrechern im Gedächtnis haften. Der Film macht seinem Titel also alle Ehre. Die zweite Story ist dann im Grunde eine einzige lange Verfolgungsjagd im Wald, aber als solche fehlerfrei umgesetzt. Gut geschriebene Dialoge und starke Schauspielleistungen sind ebenfalls zu verzeichnen. Prima!
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Bei "In the Name of Gore" hat man mal wieder einen richtigen Amateur-Movie eingelegt. DVD-Cover und Menuführung sind sehr schön und ansprechend gemacht. Leider hört es auf wenn man den Film startet. Der Ton ist teils so schlecht, daß man denkt es wurde ohne Mikro gedreht. Das Bild an sich erinnert an eine billige Digi-Cam, mit der einfach mal so drauf los gedreht wurde. Einige Schauspieler überzeugen wobei man im gleichen Atemzug auch erwähnen muss, daß einige Schauspieler superschlecht sind. Die Story ist eigentlich ganz nett und ich denke hätten die Jungs mal ne ordentliche Ausrüstung gehabt, dann wäre vielleicht auch ein Film rausgekommen, den man sich auch öfters mal anschauen kann. So reicht mir das eine Mal! Splatter ist mager, man erkennt bei den Effekten das Lowbuged und das ist wirklich schade, da man aus der Story bestimmt etwas ordentliches hätte machen können! Diesen Film zu kaufen sollte jeder selber wissen. Meine Bewertung: 4/10 Punkte