Review

ZATOICHI MEETS THE ONE-ARMED SWORDSMAN

Der einarmige Schwertkämpfer Wang Kang (Jimmy Wang Yu) kommt nach Japan weil es ihm in China zu viele gibt, die ihm an den Kragen wollen (was bei den nicht grad zimperlichen Wang Yu-Filmen auch nicht groß verwundert...). Er wird Zeuge wie die Eltern eines kleinen Jungen von den Truppen eines finsteren Samurais ermordet werden, rettet aber den Jungen indem er ein Gemetzel unter den Soldaten anrichtet. Nun auf der Flucht treffen sie auf Zatoichi, den blinden Samurai und Masseur, der ihnen helfen soll in einen Tempel zu flüchten. Aber die Dinge liegen nicht so leicht für die drei. Zum einen spricht Wang Kang ausschließlich chinesisch, während Zatoichi ja eingefleischter Japaner ist und nur der kleine Junge beherrscht ein bisschen von beidem. Zum anderen kreuzt ein Verräter ihre Wege, es kommt zu Mißverständnissen und bald glaubt Wang Kang in Zatoichi seinen vermeintlich erbittertsten Gegner zu sehen. Es kommt zum Kampf der Giganten...
"Zatoichi meets the One-Armed Swordsman" ist einer der besten Eastern, die ich kenne! Zum einen ist er ein echter und gewohnt sehr, sehr guter "Zatoichi", zum anderen ein gewohnt geiler "One-Armed Swordsman". Selten war ein Hybrid so ausgewogen wie dieser Film. Zatoichi macht wie immer seine kleinen Späße und wenns nicht anders geht läßt er seine gefürchtete Klinge sprechen, Wang Yu redet wie immer nicht viel und wenn er loslegt fliegen Arme und Köpfe! Der Film ist so blutig wie die meisten Wang Yu-Streifen (aber nicht so trashig) und verleugnet dennoch nicht im mindesten die herzliche und weise, emotionale und witzige Zatoichi-Schiene (die Szene wo Z. den Spannern ins Gesicht furzt (!) ist z.B. wirklich göttlich!). Über die sonstigen Zutaten will ich an dieser Stelle mal kein weiteres Wort mehr verlieren. Dieser Film ist für Eastern-Fans das was "Dawn of the Dead" für den Splatterfan bedeutet: EIN ABSOLUTES MUSS!!!

10 von 10 Punkten!

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