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Die Neffen der Geisterjäger auf den Meister der Alpträume in der Elm Street anzusetzen, ist schon auf dem Papier ein kreatives Konzept. Auch sind die Stunts und die nachrträglich eingefügten Lichteffekte mit den Strahlenkanonen für so eine kleine Produktion im Freundeskreis äußerst beeindruckend. Zudem wird aus den Originalfilmen fleißig und geschickt zitiert und alle etablierten Regeln der beiden Franchises, von denen es nicht gerade wenige gibt, werden penibel eingehalten und schließlich clever miteinander kombiniert. Nur an Drive mangelt es unverständlicherweise dem ehrgeizigen Projekt des talentierten Hank Braxtan. Wäre die erste Hälfte nämlich etwas weniger fade und geschwätzig geraten, dann hätte die Bewertung gerne noch ein oder 2 Punkte höher ausfallen können.