Review

Der Boogeyman ist zurück und er will seine grausame Rache. Eine junge Frau, geplagt von schaurigen Ereignissen ihrer Kindheit, soll erneut sein hilfloses Opfer werden. Als sie einem Filmproduzenten von ihrer schrecklichen Kindheitserlebnissen erzählt, will dieser aus dem Stoff einen Horrorfilm drehen. Er will ihre Vergangenheit auf die Leinwand bannen und bemerkt dabei nicht, dass der Horrorfilm schon längst begonnen hat. Der Boogeyman muss nur noch die Schwelle von der Erinnerung in die Realität überschreiten. Der Butler des Produzenten findet eine der Scherben, die den Boogeyman lebendig werden lassen. Das Tor ist geöffnet und keiner kann ihm entkommen.
Zunächst mal herzlichen Dank an den Publisher, ders mal wieder geschafft eine FSK 16 Version eines Films auf den Markt zu werfen, der beinahe jeglicher Blutgehalt genommen wurde und für Horrorfans etwa denselben Wert hat, wie die Fußball WM für einen Amazonas Indianer. Danke ebenfalls an Regisseur Ulli Lommel, der es geschafft hat eine Mogelpackung wie diesen Streifen erfolgreich unters Volk zu bringen. Boogey Man 2 besteht eigentlich im wesentlichen aus Boogey Man 1, klingt komisch ist aber so. Alle ansatzweise interessanten Szenen die im Sequel auftauchen wurden dem Vorgänger entnommen und als Flashback Orgie hier wieder eingefügt. Meine Bewertung bezieht sich hier ausschließlich auf die neu gedrehten Szenen und die sind offen gesprochen einfach nur runtergekurbelte Scheiße (darf man das hier eigentlich schreiben?). Was Lommel da abliefert ist einfach nur ein langgezogenes nichts und das auch noch in lausiger Bildqualität. Manchmal versteh ich nicht warum alle Welt immer auf Uwe Boll draufhaut, der Lommel hätte es weit mehr verdient (zumindest nach den drei Filmen die ich von ihm bereits gesehen hab und da ist der Küblböck Hobel, Daniel der Zauberer, noch gar nicht dabei). An diesem Machwerk stimmt einfach überhaupt nichts, lustlose und untalentierte Schmierendarsteller, abstruse Story, Dialoge grausamer Art, alles ist für die Tonne, naja der Score könnte wenigstens als einigermaßen akzeptabel durchgehen.
Die Aussage des Films (lol) soll wohl auch etwas Kritik am Filmbusiness vermitteln, scheiter aber aber hochkonfusen Storytelling, durch das permanente einfiedeln der recycelten Szenen geht der Film als ein Muster für Antistringenz durch. Kein Rad greift ins andere nichts paßt irgendwie zusammen. Einfach nur Totalschaden an allen Karosserieteilen.
1/10

Details
Ähnliche Filme