Eine typisch amerikanische Komödie über die Liebe, Missverständnisse und Intimitäten.
Oder doch nicht ganz so amerikanisch? Mit dem Thema Sex wird jedenfalls ungewohnt locker umgegangen und das F-Wort ist mehrmals zu hören.
Die Charaktere sind glaubwürdig gespielt, aber eben halt amerikanisch, also Dawson Creek oder Beverly Hills 90210-Niveau, was der schönen Geschichte aber keinen Abbruch tut.
Es geht um drei Studenten, deren Lebenspfade sich wie durch Zufall kreuzen. Ein Schwuler zieht bei einem Hetero ein, sie verstehen sich super werden beste Freunde. Sie verstehen sich mit der Zeit immer besser und teilen einfach alles.
Doch eines Tages, als der Schwule auf's Klo muss, duscht eine hübsche junge Frau bei ihm im Bad - die neue Mitbewohnerin. Gewollt oder ungewollt, die drei müssen zusammen auskommen, da keine anderen Zimmer mehr frei sind auf dem Campus.
Es kommt wie es kommen muss:
Die Frau verliebt sich in den Schwulen, der Schwule verliebt sich in den besten Freund und der beste Freund verliebt sich in die Frau.
"Einsam Zweisam Dreisam" beschreibt ein Semester voller Freundschaft und Zuneigung auf sehr schöne Weise und man ist fast ein bisschen traurig, wenn der Film vorbei ist. Man möchte fast schon Teil dieser Clique werden.
Naja, mehr sollte zum Verlauf der Handlung eigentlich nicht gesagt werden, da es mehrere witzige Wendepunkte gibt, die einen immer wieder schmunzeln und manchmal auch herzhaft lachen lassen - die Saufszene von Stuart und dem Schwulen sei nur als ein Beispiel genannt.
Alles in allem eine unterhaltsame Komödie über Liebe und Freundschaft.
Für Fans von Vorabend-Soaps und seichter Unterhaltung ein Muss, für alle anderen aber auch sehenswert.