Review

Laut C.Kessler soll dies der beste Western von Roberto Mauri  sein. Da frage ich mich lieber nicht, wie die restlichen sind. Denn ich habe schon bei diesem Film etwas Mühe gehabt. dabei sind die Schauspieler wirklich ordentlich und spielen im Grossen und Ganzen recht glaubwürdig. Die Falschfarben-Titelsequenz finde ich absolut originell, ebenso den Indianer-Scheriff (gibt es in einem anderen Film auch einen? Kann mich nicht erinnern einen gesehen zu haben). In der Anfangsszene, wo Spirito Santo geboren wurde, dachte ich schon an eine Klamotte, aber weit gefehlt. Der Film (wenigstens im Original) gibt sich in der Regel ziemlich ernst und fängt auch gut an. Bis zu jenem Punkt, wo Spirito Santo aus seinem Gefangenenlager flüchtet bzw. gerettet wird sieht das ganze recht vielversprechend an. Doch dann fangen die Probleme an bzw. von da an gibt das Drehbuch einfach nichts mehr her. Alles schon mal dagewesen. Es geht um einen Raubüberfall auf einen Goldtransport. Abgesehen von einigen kurzen Momenten und Wendungen viel zu sehr in die Länge gezogen. Dauernd reitet der Held oder eine Gruppe 2-3 öde Minuten lang durch die Landschaft oder kurze Einstellungen oder Dialoge, die wirken als seien sie nur Lückenfüller. Die Lichtblicke sind die mehr als akzeptablen Schauspieler (die unter einem langweiligen Drehbuch zu leiden haben), die hübsche Darstellerin, nette Ideen (z.B. der verrückte Priester), der annehmbare Score und die technische Ausführung allgemein. Wohlwollend 5/10. 

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