Nun, wie einige Genre-Kenner wohl wissen, hat es damals einige Probleme beim Sequel zu "The Hills have Eyes" von 1977 gegeben. Diverse Crew-Mitglieder sprangen ab, und Schlussendlich sogar Wes Craven. Das Studio brachte den Streifen zuende, und scheint auch verantwortlich für die vielen Flashback's von Bobby, Ruby und dem deutschen Schäferhund..
Wie banal das ganze auch klingen mag, so schlecht ist "The Hills have Eyes II - Im Todestal der Wölfe" nicht. Ich habe ihn als kleiner Junge mal des Nachts auf RTL Plus gesehen und fand ihn schrecklich grausam. Ich erinnerte mich an einige Szenen und wusste, als ich vor der DVD stand, dass ich sie haben muss. Nun habe ich ihn gesehen und sage zu mir selbst... "Man, was warst du als Kind fürn Waschlappen!" Zugegeben, der erste Teil war gut, vorallem Storytechnisch. Der zweite ist ein reiner Slasher, der nur im Fahrwasser des Originals schwimmt. Brutal wirds nur an ein paar wenigen stellen, und aus diesem Grund wundere ich mich, warum die "Hills have Eyes-Filme" so lange auf dem Index standen. Wahrscheinlich wegen der Kannibalen-Thematik.
Schauspielerisch ist "Im Todestal der Wölfe" ordentlich besetzt. Da haben wir Tamara Stafford als blinde Cass, Kevin Spirtas Blair (Daredevil, Freitag, der 13 - Jason im Blutrausch) als Roy, Genre-Star Michael Berryman (Cut & Run, L.I.S.A) als Pluto und John Bloom (Express in die Hölle, Face/Off) als Ripper. Letzterer wirkt eher wie der Vorgänger des Sängers der Metal-Gruppe Lordi. Alles in allem nix herausragendes, aber auch nicht abgrundtief schlechtes. Für ein B-Movie mit wenig innovativer Sequelhandlung absolut in Ordnung.
FAZIT
"The Hills have Eyes II" hätte nicht unbedingt sein müssen, macht aber dennoch einem jedem Slasher-Fan spass. Mir zumindest. Und da ich ein großer Fan der "Hills Have Eyes-Reihe" bin (incl. der Remakes!) habe ich keinerlei Skrupel dem Film untengenannte Punktzahl zu geben. Einziger wehrmütiger Tropfen ist der wenige Gore-Anteil. Da erwartet man bei einem Film der in den Jahren von "Nightmare on Elm Street" und "Freitag, der 13" entstannt reichlich mehr...
7/10