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In der Fortsetzung des Kultfilms The Hills Have Eyes von 1978 hat Bobby, einer der wenigen Überlebenenden aus Teil 1, immer noch nicht die traumatischen Erlebnisse verarbeiten können. Trotzdem wollen er und ein paar seiner Freunde ein Motoradrennen in der Wüste veranstalten – genau am Schauplatz der Ereignisse des ersten Teils. Mit dabei: die Kannibalenfrau aus dem ersten Teil, die inzwischen zur „Zivilisation übergewechselt“ ist. Leider bleibt der Bus der Gruppe unterwegs aufgrund von Benzinmangel liegen. Den Rest kann man sich denken...

The Hills Have Eyes 2 ist leider eine ziemliche Enttäuschung. War der erste Teil ein typischer 70er-Jahre-Film, so ist die Fortsetzung ein typischer 80er-Jahre-Film. Soll heißen: die böse Atmosphäre ist weg, dafür gibt es jetzt jede Menge junge Leute, die sich alle unglaublich witzig finden und die in typischer, vorhersehbarer Slasher-Manier einer nach dem anderen von den Kannibalen dahingerafft werden. Leider ist The Hills Have Eyes 2 nur im Mittelfeld der 80er-Jahre-Slasher einzuordnen, was vor allem an der fehlenden Spannung und der relativen Blutarmut liegt. Ein weiterer Minuspunkt sind die vielen langen Rückblenden auf die Erlebnisse aus Teil 1 (im Prinzip eine Ansammlung der Höhepunkte aus dem ersten Teil). Peinlich wird es an einer Stelle, an der eine Rückblende aus Sicht des Schäferhundes gezeigt wird.

Fazit: Obwohl The Hills Have Eyes 2 gegenüber dem Vorgänger in jeder Hinsicht den Kürzeren zieht und eher ein typischer harmloser Slasher geworden ist, bietet der Film dennoch solide Unterhaltung, solange man seine Ansprüche nicht zu hoch ansetzt. Mehr als knappe 5/10 sind allerdings nicht drin.

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