Völlig überflüssiges Sequel des Wes Craven-Hits "The Hills Have Eyes"! Genau genommen handelt es sich dabei nicht nur um eine Fortsetzung, sondern fast schon um ein Remake oder zumindest einen Aufguss des besagten Kultkrachers. Man tauschte einfach das Wohnmobil gegen einen Schulbus und die Familie gegen einpaar jugendliche MotoCross-Sportler aus. Und sogar der Schäferhund ist wieder mit dabei... Szenario und Handlung bleiben ein und das Selbe wie vor einpaar Jahren.
Nervig ist zudem, dass die ohnehin schon lahme Story durch mehrere Flashbacks aus dem ersten Teil unnötig in die Länge gezogen wurde. Angeblich ging während der Dreharbeiten das Geld aus, doch hat der zusätzliche Input auch nichts mehr gerettet. Letztenendlich heißt es nur noch Mensch vs. Mutant, draußen in der Pampa, wer bremst verliert.
In gewissen Teilen wirkt der Film sogar unfertig während die Spannung auf Sparflamme dahinköchelt. Pluto ist unter der Rennfahrer gegangen, ansonsten sind neue Ideen absolute Mangelware. Die morbide Atmosphäre aus dem Original ging völlig verloren, jeder Tatort-Krimi hat mehr Splatter und Gewalt zu bieten.
Fazit: Armseliger Survival-Horror und selbst im eher eindimensionalen Slasher-Genre keinen Leuchtrakete. War das Remake von Alexandre Aja wirklich obercool, so bleibt hier nichts als ein läppisches Fließbandprodukt zurück.