Review
von Hellhammer
Zu seiner Entstehungszeit sicher herausragend.
Maumentalfilm trifft hier auf (etwas)Tiefgründigkeit und viel nackte Haut.
Die partielle Tiefgrünidgkeit ist es aber auch die den Film ausbremst. Grundsätzlich geht es im ganzen Film um den Konflikt zwischen weltlich-politischer Macht und religiös-politscher Macht.
Ein junger Paharao will sein Land wieder aufrichten, mit dem Schwert, Reformen und dem Schatz der Pristerschaft. Doch diese denken nicht daran ihre Macht aufzugeben und webt ein Netz aus Spionage, Intrigen und wendet alle Tricks an, um an der Macht zu bleiben (auch wenn dies einen weiteren Niedergang des Landes bedeutet).
Der Film aus dem religionsfeindlichen Ostblock hat kaum eine andere Botschaft für uns als der Religion zu misstrauen.
Die politischen Ränkespiele, die nackte Haut so wie die inszinatorische Kunst wissen auch durchaus zu gefallen. Aber letztendlich bleibt das Ganze doch zu dünn. Ein drei Stundenfilm, der viel zu behäbig ein einziges Hauptmotiv episch auswalzt - das Ganze dann auch noch blutleer und abgesehen von den genannten Punkten auch leer an richtig Mitreisendem.
Ich als Monumentalfilmfan habe mir das jetzt innerhalb von 5 Jahren zwei Mal angetan - der Mehrzahl der heutigen Kinoschauer ist dieser Film denke ich nicht nahe zu bringen. Diese würden einfach einschlafen oder sich langweilen.
Eine Straffung hättte dem Film gut getan, so wie seine Stärken (Massenszenen etc) mehr auszuspielen.
Dennoch ist er gut besetzt und die Darsteller machen ihre Arbeit ohne Ausnahme gut.
Sicherlich in Cineastenkreisen trotz aller Schwächen nach wie vor ein Tipp, für Nicht-Cineasten und Kunstfilmfreunde aber zu schwerfällig.