Der Film ist wirklich schwer zu beurteilen,da steht auf der einen Seite eine schier absurde Story und auf der anderen Seite ein ordentliches Maß an Unterhaltung.
Telly(Julianne Moore) hat vor 14 Monaten ihren Sohn Sam bei einem Flugzeugabsturz verloren,doch sie ist sich sicher,dass er noch am Leben ist.Jedoch scheint ihr niemand zu glauben,selbst ihr Psychater sagt,es hätte ihn nie gegeben.Dann lernt sie Ash(Dominic West)kennen,dessen Tochter ebenfalls bei dem Flugzeugabsturz verschwand.Nach anfänlichen Zweifeln glaubt er ihr,doch schon werden sie von Mitgliedern einer geheimnisvollen Organisation verfolgt.
Die Handlung lässt zunächst ein Drama vermuten,entwickelt sich aber zusehends in einen Mystery-Thriller.
Dabei wäre es ein richtig guter geworden,wenn man an einer bestimmten Stelle aufgehört und eine halbwegs plausible Erklärung abgeliefert hätte.
Glücklicherweise waren meine Erwartungen nicht sonderlich hoch aufgrund vieler vernichtender Kritiken – so war ich am Ende zumindest überrascht,was den hohen Unterhaltungswert betrifft.
Die anfänglich unpassend wirkenden Einstellungen aus der Vogelperspektive erschließen sich im Verlauf immer mehr als Hinweis zur Auflösung,die aber leider total daneben und zudem noch tollpatschig umgesetzt wurde –zuviel von Akte X übernommen.
Julianne Moore und Dominic West spielen richtig gut,der Rest bleibt eher blaß,was aber nicht negativ auffällt.
Wenn man über ein hanebüchenes Ende hinwegsieht,bleibt ein unterhaltsamer Streifen,der gut unterhält.
6 von 10 Punkten