Vorab: Mal wieder so ein Film, dessen Trailer besser ist, als der gesamte Film...
Die um ihren bei einem Flugzeug umgekommenden Sohn trauernde junge Mutter Telly wird seit dessen Unfall von den Erinnerungen gequält. Durch ihre Trauer gerät auch ihre Ehe bald in Gefahr, da sie und ihr Mann sich zunehmend auseinander leben. Als ihr Mann ihr eines Tages aus heiterem Himmel weißmachen will, dass es ihren gemeinsamen Sohn nie gegeben hat und auch alle Erinnerungsstücke an ihn verschwunden sind, glaubt sie, ihr Mann hätte diese vernichtet. Doch auch ihr Psychater Mr.Munce will ihr einreden, dass sie sich ihren Sohn sowie alle Erinnerungen an ihn nur eingebildet hat und ihn bei ihrer Geburt verloren hat. Natürlich versucht Telly alles, um die Existenz ihres Sohnes zu beweisen und trifft Ash, den Vater eines anderen Opfers des Flugzeugabsturzes. Gemeinsam wollen sie die Wahrheit über ihre Kinder ans Licht bringen, woraufhin sie eine schreckliche Entdeckung machen...
Diese Entdeckung ist in der Tat "schrecklich". Doch nicht im positiven Sinne: Die Auflösung des so mit Rätsel umspannten Geheimnis um die verschwundenen Kinder wird einfallslos und enttäuschend dargestellt. Die Atmosphäre der gezeigten Bilder sowie darsteller ist zwar sehr dunkel und mysteriös, doch die Auflösung des Flugzeugabsturzes zieht sich viel zu lange hin, und wenn man endlich weiß, was passiert ist, hat man keine Motivation mehr weiterzugucken, da die Spannung auf dem Nullpunkt ist. Der erste Teil des Films ist meiner Meinung nach ein gut gelungenes Stück Mystery, doch das Ende ist einfach nur enntäuschend schlecht. Da hätte ich mehr erwartet.
Ein einmaliges Anschauen des Films ist zwar keine Verschwendete Zeit, da man in die düstere Stimmung versinkt, doch spätestens beim zweiten mal, langweilt der Film nur noch.
5/10 Punkte