Nachdem Poltergeist von Regisseur Tobe Hooper trotz seiner schwierigen Dreharbeiten ein großer Hit wurde, folgte unter der Regie von Brain Gibson die obligatorische Fortsetzung, welcher aber wesentlich schwächer ausfällt.
Dabei steht erneut die Familie Freeling im Mittelpunkt, welche bereits im ersten Teil zu sehen war. Erfreulicherweise kehren dabei zudem erneut nahezu sämtliche Schauspieler zurück und schlüpfen in die gleichen Rollen des ersten Teiles. So ist seit den Ereignissen des ersten Teiles ein Jahr vergangen und die Familie lebt nach ihrer Flucht bei Dianes Mutter, die ein Haus auf dem Land besitzt. Seither hat sich die übernatürliche Begabung Carol Annes nicht mehr bemerkbar gemacht. Die Großmutter spürt jedoch, das Carol Anne etwas ganz Besonderes ist und dieselbe Fähigkeit besitzt, Dinge zu sehen wie sie. Dann aber stirbt die Großmutter überraschend. Und als unmittelbar danach das Spielzeugtelefon klingelt beginnt der Alptraum für die Familie Freeling erneut....
Trotz der erneut vereinten Schauspielerregie, überzeugenden Spezialeffekten und durchaus einigen absolut gelungenen Momenten kann Poltergeist 2 - Die andere Seite nicht wirklich im Gänze überzeugen.So wiederholt die Story nur die bekannten Vorsatzstücke, was zur Folge hat das der Film trotz seiner kurzen Laufzeit Durchhänger hat. Zudem sind die erneut hinter dem Kamera auftretenden Schwierigkeiten kaum zu leugnen, da der Film einige wichtige Fragen offen lässt bzw viel zu kurz abhandelt und somit Potenzial verschenkt.
So reicht es nur für solide 5 Punkte. Sicherlich ist Poltergeist 2 kein Totalausfall oder Filmerische Katastrophe aber ein Vergleich mit dem starken Original kann Gibsons Film nicht standhalten.