Im Wulst ganz ähnlich angesiedelter und zum fraglichen Zeitraum wie die Perlen vor die Säue geworfener Actionkomödien untergegangene D & B Film Distribution, die auch sichtlich, aber nur kurz vom ebenso sporadischen Ruhm von Conan Lee profitieren möchte und kann. Im Strom der Hundertschaften von Angehörigen, die im gleichen Ausstoß schwimmen, lässt sich diese Produktion noch am besten mit Lees bekannteren filmischen Vorgängern Tiger on the Beat 1 und 2 vergleichen und so trotz ihrer unmissverständlich Zweiten Garnitur hervorheben, nutzt man diese indirekt werbende Kraft für ein ganz ähnliches Umfeld aus knallhartem Polizei- und Gangstermilieu, dass neben scharfen Schüssen auch von albernen Witzen durchpflügt wird. Auch der buddy picture Aufhänger ist zumindest in der Theorie nach gegeben, wird hier zuerst sogar mit allen Tatsachen angekündigt, aber plötzlich und vor allem mittig relativ und auch zum vorübergehenden Nachteil vernachlässigt. Eine abwehrende Bewegung, die am ursprünglichen Charakter hindert, die Nebendarsteller in das Zentrum der Aufmerksamkeit rücken möchte, ohne damit adäquaten Ersatz für die Namhafteren im Cast zu bieten, deren Auswahl und Paarung eigentlich überaus viel Schwung versprach.
So wird auch hier zu Beginn eine neue Partnerschaft zweier Cops gebildet, wobei die beiden Gesetzeshüter soviel Unterschiedliches gar nicht zu bieten, dennoch eine ausgeprägte Individualität und genug Präsenz vorzuweisen haben. Um der leichten Verständigung willen wird auch ein gemeinsames Ziel prädestiniert; sowieso ist das Drehbuch von Barry Wong, einem der Spezialisten für Kumpelfilme, und Co-Autor Benny Tam zumeist für die Zusammenhänge des Gebrauchs als für eine vorwaltende Leidenschaft geeignet:
Der Büroarbeit bei der Beschwerdestelle der Polizei überdrüssig, fühlt sich Li Ka-ming [ Conan Lee ] zu Höherem berufen und wird entsprechend dessen nach der Vorstellung beim CID Vorgesetzten Superintendent Barry Wong [ Barry Wong ] der Partnerschaft mit Sergeant Chilli Chiu [ Shing Fui-on ] zugeteilt. Gerade frisch aufeinandergetroffen, geraten Beide in einen von Brother Tiger [ Ben Ng ] und seinen Mannen King [ Gam Seung-yuk ] und Long Hair [ Lau Hok-nin ] durchgeführten blutigen Banküberfall. Um die nach einem Schusswechsel entflohenen und bereits den nächsten Coup austüftelnden Täter zu fassen, heftet sich die Cops an den frisch aus dem Gefängnis entlassenen Virgin Kwong [ Cheung Chi-gwong ], der sie mit zusätzlicher Hilfe des eher unwilligen Informanten Little Turtle [ Gabriel Wong ] und Freundin Hussein [ Cutie Mui ] an Beute und Räuber heranbringen soll.
In seiner ästhetischen Typologie hängt man dabei wie so oft zu dem Zeitpunkt noch eher in den Achtzigern und ihrer glücklichen Hässlichkeit fest, samt dem Vorhandensein auffallend knallbunter Kleidung und einer Handvoll Schallerfressen im Bild sowie dem Geringen für den Tag Bestimmten. Um- oder Irrwege werden nicht gegangen, keine Sinneslyrik, sondern nur die Parole der Verbrechensbekämpfung im Film und des Hochtreibens des Unterhaltungswertes des Filmes angestimmt. Die gesellige Aufmerksamkeit ergibt sich vor allem aus dem Zusammenhalt der Charaktere, dem Kontrast und gleichzeitig dem Zusammenspiel der beiden Polizisten, die in ihrer begrenzten intellektuellen Erfahrung, aber der vorhandenen Bauernschläue und ihrer angenehmen Simplizität ein ausgesprochen sympathisches Team abgeben. Dies rational Überredende aus den ursprünglichsten und naivsten Motiven zeichnet auch die Handlung und ihre Umsetzung in gleichfalls eher auffällig bekannte Einzelheiten wiedergebende Art und Weise aus, werden nicht Akzente neu gebildet oder verschoben, sondern physisch wirksame Ersatzbefriedigungen geboten.
Gerade auch die Szenerie und der Aufbau der Szenen unter Führung von Routinier Norman Law spricht die richtige Kundschaft an; das kleine Polizeirevier mit dem übellaunigen Vorgesetzten, die obligate Barschlägerei, besonders auch der Höhepunkt der ersten Hälfte, in der von langer Hand geplant der Überfall auf den Juwelier inmitten der Menschenmenge veranstaltet und gleich darauf die Flucht und Verfolgung von der Hauptstraße weg in die Nebengassen hinein durchgezogen wird. Die währenddessen gebotenen Actionszenen sind zwar wie auch das gesamte Umfeld schon mehrere Nummern kleiner und rarer als Vergleichbares aus der Ära gehalten, müssen sich aber, wenn sie denn wie beim einleitenden Bank-Shootout oder dem mit ansehnlichen Glasstunts bestückten Finale auftreten, nicht verschämt hinter den Kollegen verstecken. Bisweilen wird mangels Geld Ausführlichkeit mit Schärfe ausgewogen, so macht die Gaunerbande wenig Aufhebens um das Leben eigentlich eher unbeteiligter Zivilisten und nimmt sich mit blinder Gewalt auch die Belegschaft der jeweils überfallenen Stätten vor; ansonsten ist die hervorstechende Eigenschaft der schon rein bleihaltigen, etwas dürftiger drapierten und jeweiliges Potential sicher nicht ausreizenden Auseinandersetzungen die bloße Schnelligkeit, deren Antrieb auch in den Jagden zu Fuß und per Auto noch fortgesetzt wird. Dumb fun, oft die "fat-headed" Beleidigung enthaltener Wortwitz und die visuelle Einöde durchwandernder Slapstick verrücken das Ganze in das Universum der wegtrappelnden Komödie.