Review

Jesse erbt ein Haus und gräbt im Garten versehentlich seinen Ururgroßvater aus. Ein kristallener Totenschädel verleiht ewiges Leben und öffnet die Pforten in die Unterwelt...

Kristallschädel scheinen ein Garant für schlechte Filme zu sein (siehe INDIANA JONES 4). HOUSE II – DAS UNERWARTETE ist noch um einiges mehr Komödie als sein Vorgänger oder versucht es zumindest. Dabei aber leider nicht lustiger, sondern nur langweiliger. Genau genommen so langweilig, dass sich die Balken biegen. Inhaltlich hat die Fortsetzung nur soviel mit HOUSE, dem effektvollen Horrorspaß von Steve Miner (FREITAG DER 13. Teil 2 und 3), zu tun, dass sie auch von einem Haus handelt. Der Whisky saufende Zombieopa nervt. Der Bösewicht, ein untoter Cowboy, erinnert an JEEPERS CREEPERS und RED DEAD REDEMPTION: UNDEAD NIGHTMARE. Ein Abstecher in die prähistorische Vorzeit zu Flugsauriern und sonstigem Gewürm kann die unsäglich inhaltslose und wegen den fürchterlich unlustigen Gags zermürbende Durststrecke der ersten Hälfte leider nicht wettmachen.

Mit Bill Maher (EdTV, RELIGULOUS), Jonathan Stark (FRIGHT NIGHT) und Amy Yasbeck (SO EIN SATANSBRATEN, ROBIN HOOD: MEN IN TIGHTS).

Fazit:
Das Unerwartete und sofort Vergessene.

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