Review

Joe d`Amato macht auf Kannibalenfilm und baut seine Lieblingsnymphomanin Laura Gemser mit ein,da kann natürlich nur alles schief gehen.

In einem Krankenhaus hat eine Patientin die Brust einer Krankenschwester als Lebkuchen angesehen und aufgemampft.Reporterin Emmanuelle wittert darin die große Sensationsstory,als sie bei der Angreiferin ein Zeichen eines ausgestorbenen Kannibalenstammes erblickt.Sie und Anthropologe Mark Lester begeben sich auf eine gefährliche Expedition zum Amazonas.

Hier wird auch keine Gelegenheit ausgelassen,den Zuschauer mit schmuddeligen Softcoreszenen zu konfrontieren,denn alles was mindestens zwei Beine hat,ist vor Laura Gemser nicht sicher,egal ob mitten in New York oder im Badesee inmitten einer Expedition.(Der Schimpanse,der Zigarette raucht,rettet im Übrigen den zweiten Bewertungdpunkt)
Diese ziehen sich so quälend lang hin,dass man zwischendurch auch gut die Sonderangebote im Lidl für sich entdecken könnte,die teilweise weitaus erotischer sind.
Ach ja,Abenteuer.Da läuft eine Truppe von erwachsen gewordenen Sonderschülern durch den Dschungel und hat alsbald Kontakt mit dem Stamm der Tupinambas oder Apacchias,egal,sie sind böse und sorgen für Splattereffekte.Diese retten den ansonsten belanglosen Streifen vor der totalen Katastrophe.Zudem kann auch ein stimmiger Score(der dritte Punkt) noch das Schlimmste verhindern,denn Joe d´Amato verklumpatscht hier Splatter und Sex in der Art,wie wir es noch nie von ihm mochten.Insofern ein typischer und daher auch lächerlicher Streifen vom Regisseur des schlechten Geschmacks.
3 von 10 Punkten

Details