Wie damals in Italien so üblich, kopierte man Ideen oder Filmszenen aus erfolgreichen Filmen. Hier hatte es Dawn of the Dead erwischt. Der ganze Anfang erinnert daran. Eine Spezialeinheit stürmt ein Gebäude mit Terroristen und erledigt diese. Dazu läuft die bekannte Dawn of the Dead Musik von Goblin, und die Einheit hat sogar ähnliche Kleidung an. Wie eine Alternative Dawn of the Dead Version, nur ohne die Zombies am Anfang.
Zum Glück kopiert man danach nicht weiter und geht eigene Wege. Die Story ist eigentlich gut, nur finde ich die Charaktere zum größten Teil unsympathisch und oft auch nervig. Bei Dawn of the Dead hat man mit allen Hauptcharakteren bis zum Ende mitgefiebert und konnte deren Entscheidungen und Handeln nachvollziehen. Hier sind gerade mal zwei, drei Leute ganz normal. Einer benimmt sich wie ein Irrer und die anderen sind auch nicht gerade normal. Manche von denen auch zu uninteressant. Vielen fehlt es an Hintergrund, um sie besser kennen zu lernen.
Dafür überzeugt die Zombie Action und die interessanten Kulissen. Der größte Teil spielt in Afrika, wenn überhaupt dort gefilmt wurde. Paar eingefügte Tierdokuaufnahmen sollen das auch vermitteln. Sogar ein Dorf mit Eingeborenen spielt eine Rolle und ein großes Kraftwerk, in dem die Zombieseuche ausgebrochen ist.
Die blutigen Einschüsse und harten, aber billigen Splattereffekte, finde ich sehr gelungen. So wie man das aus den alten italienischen Filmen kennt.
Fazit: Kein Zombie Klassiker, aber trotzdem ein Film, der immer wieder Spaß macht.