Alle Kurzkommentare


7

Die Hölle der lebenden Toten" von 1980 ist ein verborgener Schatz des B-Movie-Horrors, der trotz einiger offensichtlicher Schwächen ein packendes Filmerlebnis bietet. Der geklaute Soundtrack verleiht dem Film eine eigene Atmosphäre.

Das wahre Markenzeichen dieses Films sind jedoch die extrem harten und blutigen Szenen.

Trotz seines bescheidenen Budgets gelingt es dem Regisseur, eine fesselnde Kulisse zu schaffen.

Alles in allem ist "Die Hölle der lebenden Toten" ein Muss für alle Liebhaber des Horror-Genres. Vielleicht nicht der beste Zombiefilm der 80er Jahre, aber definitiv sehenswert.

6

Man kann über den leider inzwischen verstorbenen Kollegen D' Amatos denken und sagen was man will, aber man kann ihm nicht vorwerfen das er seine Unfähigkeit auf diesem Gebiet nicht einsah. So machte er mit seinem vielsagenden Pseudonym Vincent Dawn gar keinen Hehl aus seiner polnischen Eigenschaft, nutzte die wie üblich grandiose Musik der italienischen Progressive-Rock-Band Goblin für seine Zwecke und schuf nicht zuletzt dank der "tollen" Akteure und dem ganzen Drumherum einen netten Partytrasher mit Crossover-Anleihen von "Zombie Holocaust". Wahrscheinlich der wenig überzeugende Höhepunkt seines Schaffens.

3

Peinliches Plagiat zu Romeros ZOMBIE und selbst für unerschrockene Trashfreunde noch eine echte Herausforderung. Story, Darsteller und Masken befinden sich allesamt auf dem untersten Niveau. Das dürre Handlungsgerippe wird stümperhaft mit wahllos aneinander gereihten Naturaufnahmen und Dokuszenen aus Papua Neuguinea auf Spielfilmlänge aufgeblasen. Und der Score von Goblin wurde sogar direkt von ZOMBIE geklaut und stellt noch das Erfreulichste an diesem Ausflug in die Dritte Welt der Untotenfilme dar. Ansonsten sorgt höchstens noch die schlampige deutsche Synchro, die diesmal durch ihre fürchterliche Asynchronität zu den Lippenbewegungen der Schauspieler auffällt, für ein paar unfreiwillige Lacher. Fazit: Viel Gekröse und rote Farbe, aber sonst nichts. 3 von 10.

1

Äußerst dümmliche Mischung aus Zombie und Mondofilm. Grenzdebile Dialoge, lächerliche Schauspieler und ein Drehbuch, daß eigentlich nicht als solches bezeichnet werden kann. Auch handwerklich ist der Film unterste Kajüte. Die Qualität der Zombiekostüme bewegt sich zwischen Schuhcreme und Theaterschminke. Einzig allein die kurzen aber dafür zahlreichen Schmodderszenen können als gelungen bezeichnet werden, verlieren jedoch all ihre Wirkung im Sumpf des restlichen Dilettantismus. 1/10 Punkten Trashfaktor unermeßlich

4

Bruno Mattei "beglückt" die Welt mit einem weiteren, drittklassigen Zombieschinken, an dem im Prinzip rein gar nichts sehenswert ist. Weder Story und Atmosphäre noch die schauspielerischen Leistungen vermögen es, den Zuschauer zu überzeugen. Auf der Habenseite kann der Film einzig seine vielen, bodycountlastigen Zombieszenen vorweisen, die jedoch insgesamt gesehen auch nur sehr durchschnittlich umgesetzt wurden. Durchaus gorig, aber es bleibt nichts, was irgendwie in Erinnerung bleibt. Gute Gründe, den Film anzusehen? Gibt es nicht! Nur für Komplettisten und Fans hingeschluderter, künstlich aufgeplusterter Italo-Billigstreifen einen Blick wert.

5

Nein Nein Nein Nein und nochmals Nein. Ich stehe wirklich auf Italo-Horror und deren unfreiwillige Komik. Aber dieser Film ist so erbärmlich, das ich vor Langeweile eingeschlafen bin. Ein so schlechter Witz, dass ich darüber nicht einmal mehr lachen kann. Die Zombies wirken so altersschwach,das die sogenannten Schauspieler so lange auf diese Herde glotzen muß, bis sie in deren Nähe sind oder sie laufen direkt rein ODER sie stolpern hundertmal. Die Effekte sind so schwach und billig und die eingefügten Dokuschnipsel.....Neeee Die Musik teilweise von Dawn of the Dead geklaut, aber trotzdem das beste am ganzen Film Wertung 2/10 (eben wegen einen bißchen Dawn Musik)

7

Trash-Alarm: Vincent Dawn aka Bruno Mattei hat wieder zugelangt, und das nicht zu knapp! "Die Hölle der lebenden Toten" ist Zombietrash der krassesten Sorte, mit viel, viel Blut und Titten. Ein paar Tieraufnahmen aus dem Archiv dazwischen geschnitten und den Score bei anderen Filmen geklaut - fertig ist der grenzdebile Zombiestreifen! Witzig ist das Ganze aber allemal, zumindest für diejenigen, die sich noch über schlechte Schauspieler und miese Effekte amüsieren können.

4

Der Versuch, Zombie- und Kannibalenfilme unter eine Decke zu bringen, ist hier deutlich misslungen. Der Film langweilt von Anfang an schon. Die Zombies sind einfach nur billig gemacht und haben nicht die Klasse wie z.B.Savinis Zombies aus "Day of the Dead". Die Schauspieler sind natürlich mal wieder schlecht und können nicht überzeugen. Dann wurde auch noch die Musik aus "Dawn of the Dead"geklaut. Das einzig gute an diesem Film sind die Gore-Effekte, die aber auch recht nahe an der Grenze sind. Kleiner Typ:Wer eine Mischung aus Kannibalen und Zombies sucht,sollte sich lieber "Zombie Holocaust"ansehen.Der ist nämlich genial. Fazit:Schlecht!Mies!Billig!Langweilig!

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