Review

Cheesy Crust

„Mystic Pizza“ ist ein geheimer 80s-Favorit für die romantische Käsefraktion mit Hang zu John Hughes und Co. - drei junge Frauen arbeiten in einem amerikanischen Kaff in einer leckeren Pizzeria und wir folgen ihren Leben und Lieben in dieser prägenden Zeit zwischen Jugend und Erwachsensein…

„Pretty Woman“ hin, „Notting Hill“ her. Alles Babykram in Sachen Julia Roberts. Hier in „Mystic Pizza“ gibt’s die reizendste, hübscheste und attraktivste Version, die sie je war! Da gibt’s meiner Meinung nach keine andere Ansicht. Wer sich hier nicht in sie verknallt, guckt sich wohl lieber Brad Pitt-Poster an. Was ja auch nachvollziehbar und kein Problem ist. Aber Julia Roberts hier… wow! In „Mystic Pizza“ ist sie auch noch nicht so brav und bisweilen langweilig wie in ihrer späteren Hochphase. Allein sie ist das Eintrittsgeld wert. Erst recht, wenn man Gerngucker solcher 80s-RomComs a la „Say Anything“ oder „St. Elmo's Fire“ ist. Ein Göttin. Eine der schönsten Frauen aller Zeiten. Aber sie ist nicht das einzig Tolle an diesem verkannten „Chick Flick“. Hier gibt’s dicke Pizzen, fetten Herzschmerz, ungefährdete Happy Ends. 80s-Softrock im Hintergrund, nicht nur in Barszenen. Gleich drei Liebesgeschichten auf einmal. Den jungen, dünnen Vincent D'Onofrio. Und eben eine Julia Roberts, in die ich wohl ewig verliebt gewesen wäre, hätte ich mir Ende der 80er schon solche Filme ansehen können… 

Fazit: romantisch, naiv, 80s, Julia Roberts in Topform, blutjung und noch nicht nur Americas Sweetheart - „Mystic Pizza“ ist für Fans solcher romantischen Dramödien dieses Neonjahrzents mit viel Kitsch und Kleinstadtflair ein absoluter (Mit-Partner-guck-)Tipp!

P.S.: Plus Matt Damon als Kind in einer kurzen ersten Rolle! 

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