2
Ein langweiliger Film in dem vieles angedeutet wird, dennoch bis zum Schluss nichts weiter geschieht, als eine junge Angestellte des Hotels zu beobachten. Zwei Tanzszenen in der Disco und ein ständiger Rundgang im Hotel. Spannung kommt kaum auf. Mit seinen 80 Minuten ist der Film zu kurz, wirkt aber dennoch zu lang. Definitiv handelt es sich hier nicht um einen Kultur- bzw. Kultfilm. Das Hotel selbst wird kaum vorgestellt. Man bekommt nur den Keller, die Lobby und die Zimmer der Angestellten zu Gesicht. Der Verlauf ist sehr langweilig. Es geschieht nichts. Was es mit dem Wald, der mysteriösen Waldfrau und der Hauptstellerin auf sich hat, wird kaum erläutert. Man könnte aus dem kleinen Inhalt mehr machen können. Was in Richtung Shining vielleicht. Fazit: Es gibt sicherlich bessere Horrorfilme made in Germany als Hotel.
6
Ok, was war denn das? Ich hätte die Storyline von Hotel gerne vollständig verstanden. Aufgewühlt hat mich das Teil nicht (da kann ich einige Vorredner nicht verstehen). Nun ja, mich hat der Streifen eher beruhigt und mein Interesse geweckt, was noch wohl so alles geschehen mag bis zu den Endcredits. Vieles wird hier angedeutet und oft nicht bestätigt. Möglichkeiten offenbaren sich beim Betrachten, um dann in rätselhaften Story-Sackgassen zu verschwinden. Fazit: No mainstream! Aber auch nicht strange genug ... Ein Kritiker hier behauptet, dass einen der Streifen mit einem "Baukasten" zurücklässt. Das ist eine bemerkenswerte Tatsache. Vielleicht zeigt der Streifen bei einer zweiten Sichtung sein "wahres Gesicht".