So, nun habe ich auch dieses Billig-Action/Trash-Horror-Vehikel geschaut (also nochmal bewußt geschaut; bin mir recht sicher, den Anfang der 90er schon mal gesichtet zu haben...).
Was erwartet man? Krasse Effekte, grandiose Action! Spektakel, Schweiß und Splatter! Nun, beim "Beschützer" müssen wir unsere Erwartungen erstmal zurückschrauben....
Mit bescheidenem Budget und kleinen Namen (ok, Pam Grier mal ausgenommen), wurde hier das Frankenstein-Thema mit etwas Terminator-Flair und, ähem... exquisiten Dialogen dramatischer Größe umgesetzt!
Den Verweis auf RoboCop unterlasse ich mal; entstanden doch beide fast zeitgleich, bzw. Vindicator etwas früher.
Die story ist das typische Wissenschaftler-BlaBla, garniert mit etwas Intrigen und Space-Murks. Wichtig ist nur, ein unbescholtener Forscher wird ungewollt zur Killermaschine! Jawoll. Leider passiert aber nichts Aufregendes.
Dafür rücken die begnadeten Darsteller, die tollen Dialoge (in der deutschen Fassung natürlich noch geiler) und das völlig unlogische Drehbuch den Film aus dem B-Bereich direkt in die C-Kategorie. Es hapert einfach überall: ungelenke Regie, völligst unpassende, beschissene Musik und vor allem... NULL Gore.
Auch in der Uncut-Fassung ist der Blutgehalt sehr bescheiden. Ein Quetschkopp im Halbdunkeln, ein Autoquetscher... alles ohne Gesuppe!
Grummel! Da hatte man sich mehr versprochen und ungerechtfertigte Vorfreude versprüht. Naja, immerhin ein Koppschuß/Hirnspritzer. Gegessen wird, was auf den Tisch kommt.
Also, ohne große Erwartungen ganz unterhaltsam, ABER minimale Action, kein wirklicher Splatter und vom tollen Maschinenhorst sieht man auch nicht allzuviel. Den hat ja immerhin Stan Winston zusammengeschustert (man sieht beim Schrottboy am seitlichen Schädel auch einige T-800 Bauteile, hehe).
Doch schon ziemlich billiger Scheiß ohne große Schauwerte... 5/10