Review

Beim durchforsten meiner TV-Zeitschrift stieß ich auf Dark Waters, welcher als subtiler Psychothriller mit Tiefgang angepriesen wurde. Somit beschloss ich kurzerhand mir dieses Werk einmal selbst zu Gemüte zu führen. Das Mittlerweile schon angestaubte Szenario um eine Alleinerziehende Mutter die mit ihrer Tochter eine neue Wohnung sucht, stimmte mich schon ein wenig Skeptisch, hinsichtlich der Originalität und Eigenständigkeit dieser mittlerweile x-ten "Japan-Sicko" Adaption. Und es werden auch sämtliche Klischees bedient, wie z.B. die imaginäre Freundin der Tochter. Generell wirkt der ganze Film wie schon einmal gesehen, da er nichts Neues zeigt und in seiner Einfallslosigkeit dem Zuschauer langweilige Telefonate zumutet, die nicht wirklich zu Atmosphäresteigerungen beitragen. Vielmehr zieht sich die Handlung wie ein Kaugummi der allmählich an Geschmack verliert.
Die Schauspieler um Oscarpreisträgerin Jennifer Connelly sind zwar recht Überzeugend, können aber leider nicht der langatmigen Story den nötigen Tiefgang verleihen.
Sämtliche Spannungsbögen werden direkt, dank der dilettantischen Inszenierung im Keim erstickt und so kann der Film an keiner Stelle wirklich fesseln. Die Auflösung dieses Stellenweise auch mit Logiklöchern gespickten Machwerks wird schon nach kurzer Zeit ersichtlich und das Schadet dem Film erheblich.

Mein Fazit:
Es fällt mir einfach schwer diesem Werk etwas Positives abzugewinnen. Potenzielle Spannungssteigerungen werden viel zu leicht verspielt, was dann auch in den besseren Momenten sehr Schade ist. Die Schauspieler sind in Ordnung, können dem Werk aber nicht den nötigen Tiefgang verleihen. Viele Zusammenhänge bleiben unklar und man könnte dem Film ein dilettantisches Drehbuch unterstellen, welches dann zu Allem Überfluss zu langatmig inszeniert wurde. Leider ein wirklich schwacher Film.

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