Ein Lehrer verliert bei einem Verkehrsunfall seine Tochter - wenn ein Gruselfilm so beginnt, dann muss man sofort an THE CHANGELING denken. Dieser zigste blutarme asiatische RINGU-Nachahmer (die mysteriösen Zeitungsartikel funktionieren eigentlich nicht viel anders als das verfluchte Videoband) in trüben DTV-Bildern versteift sich jedoch auf diesen einen Todesfall - wie eintönig! - und hat sein Pulver nach der Autoexplosion bereits verschossen. Die Unabwendbarkeit von vorbestimmten Ereignissen wird thematisiert, aber das ist nichts Neues. Während seiner Nachforschungen, die auch nur im Halbschlaf-Modus vonstatten gehen, findet das traumatisierte Ex-Elternpaar wieder zueinander, ach wie rührselig. Leider hat der Films einfach nicht genug Wumms, um spannend zu unterhalten. Und als gar Nichts mehr geht, wird auf Zeit-Raum-Sprünge gesetzt.