Review

  • Ein Familienvater wird hypnotisiert und glaubt er sei ein Vogel. Die Hypnose ist nicht mehr umkehrbar, weil der Hypnotiseur ermordet wird.
  • Ein Mann tötet seine Frau und verscharrt sie im Wald. Als er wieder nach Hause kommt steht da  - seine Frau und versucht ihn umzubringen. Er tötet sie und verscharrt sie im Wald. Als er nach Hause kommt steht da – seine Frau und versucht ihn umzubringen …
  • Eine Werbespotregisseurin, der ständig neue lustige Werbespots einfallen, die allerdings nur bedingt komisch sind.
  • 3 kleinstkriminelle Freunde, die in fremde Wohnungen einbrechen, Spaß haben wollen, und versuchen über die Runden zu kommen. Allerdings ist einer der drei in seinen Kumpel verliebt.
  • Ein Hitman aus England (Vinnie Jones), der in Japan Geld verdienen möchte, und mit einem Übersetzer unterwegs ist.

Vinnie Jones ist (in fast allen Fällen) auch das Bindeglied zwischen diesen Geschichten, hier kreuzen sich die Stories irgendwann einmal. Und bis dahin kann man staunen, wie viel Skurrilität in einen Film passt. Die Dekors pendeln zwischen Traum und Alptraum und die kleinen Ideen am Rande sind einfach nur charmant (z.B. die Episode mit der Lehrerin die erklärt, dass der Junge seinen Vater wohl als Superman sieht, weil er diesen als fliegend als Vogel zeichnet. Sie weiß ja nicht, dass sein Vater tatsächlich ein Vogel IST). In dem Haus des Frauenmörders würde ich auch gerne leben, und mittendrin rennt Vinnie Jones rum und schnauzt alle Menschen an, was für eine Funktion sie im Leben wohl haben mögen. Skurril, liebevoll, charmant, … Aber trotzdem nur 7 von 10, weil irgendwie will es nicht so recht zünden. Der Grundtenor des Filmes ist leider recht melancholisch, vielleicht um den überbordenden Ideen etwas entgegen zu setzen. Aber dadurch wird die Bremse reingehauen, und der Film steht sich des Öfteren selber im Weg. Schade eigentlich, als abgefahrene Komödie hätte es sicher auch funktioniert.

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