Auch in der Fortsetzung der Creepshow wird nicht mit Effekten und Schrecksekunden gespart:
Die erste Geschichte berichtet von einem lebensgroßen Holzindianer, der den Raubmord an seinem Besitzer rächt.
Episode zwei zeigt, dass man am Besten nicht in einsamen Seen baden sollte. So treffen hier vier junge Leute auf ein schwimmendes und fleischfressendes Schleimmonster.
Story drei handelt von einer Ehebrecherin, die auf dem Nachhauseweg von ihrem Schäferstündchen mit dem Auto etwas in Eile ist. Dabei nimmt sie einen Anhalter mit - und zwar auf der Motorhaube. Dessen Leiche wird sie auf dem Nachhauseweg scheinbar nicht mehr los.
Creepshow 2 erreicht zwar nicht den Gehalt an schwarzen Humor von "Unheimlich verrückte Geisterstunde", dennoch überzeugen auch hier alle Kurzgeschichten, sowohl von den SFX, als auch von der Spannung. Stephen King ist ebenfalls wieder mit von der Partie, diesmal leider nur in einer Nebenrolle (in der dritten Story- als Truckfahrer).
Nachdem ich den Film vor fast 20 Jahren im Kino gesehen habe, habe ich 6 Euro investiert und mir die neue Special Edition von MIB zugelegt. Diese Fassung ist ungeschnitten UND hat ein super Special: ein 30 minütiges Making Of.
Fazit: Neben "Geschichten aus der Gruft" eindeutig ein besserer Vertreter der erzählten Episodengeschichtchen. Sehr Sehenswert.