Im Untertitel deutet es sich schon an, als Fortsetzung der "Creepshow" werden hier auch drei Kurzgeschichten präsentiert, als Überleitung fungiert ein zweitklassiges Comic. Die erste Geschichte "Häuptling Holzkopf" ist schlichtweg eine belanglose Schande für das folgende und wird hier daher nicht weiter besprochen. "Das Floß" wiederum verfrachtet vier Teenies auf ein Festponton inmitten eines Sees, wo sie von einem Ölteppich ähnelndem Wesen heimgesucht werden. Das sieht zwar ganz schön nach Plastikfolie aus, doch werden die Kiffer recht ordentlich zur Strecke gebracht. Der einzige Knaller allerdings, der es verdient mit Namen wie Stephen King, George A. Romero und Tom Savini in Verbindung gebracht zu werden, ist die letzte Geschichte namens "Der Anhalter", bei der eine Frau, auf dem Weg von einem Callboy nach Hause einen Anhalter überfährt und Fahrerflucht begeht. Trotzdem überrascht sie der vermeintlich Tote immer wieder, mehrfaches Überfahren bringt nicht viel, außer dass der Arme immer blutüberströmter und deformierter aussieht. Und dabei wollte er sich doch nur für das Mitnehmen bei ihr bedanken... Schön makaber, schwarzhumorig und unheimlich zugleich. Insgesamt fragt man sich bei so einer bunten, uneinheitlichen Mischung, wann man und wer sich das creepige Treiben durchgehend anschauen soll.
Fazit: Eine sehr gute, eine sehr schlechte und eine akzeptable Geschichte, die insgesamt mal wieder nur annähernd widerspiegeln, was sich das King-Kollektiv mal erdachte. 5/10 Punkten