In einem Waldstück wird eine Leiche gefunden; Lindholm ermittelt.
Die Story ist nicht schlecht und, da in dem Waldstück noch mehr Menschen erschossen werden und sogar das Feuer auf Lindholm eröffnet wird, baut der Film zum Ende hin Spannung auf. Die Einzelschicksale der (ausnahmsweise mal ordentlich konstruierten Charaktere) schaffen eine gespannte Atmosphäre vor einer ruhigen, gut gelungenen Kulisse. Das Finale ist sehr dramatisch und furios und mit dieser Lösung kann wirklich keiner rechnen.
Die Hintergrundmusik ist wie bei jedem Tatort schwach und ausdruckslos, was zu diesem Teil aber gut passt. Hinzu kommen noch ein paar der üblichen Tatort-Gags, die diesmal aber nicht zünden.
Maria Furtwängler spielt wie immer sehr gut und zeigt, dass auch wegen ihrer Darstellungen die meisten Lindholm-Folgen über dem Durchschnitts-Niveau des Tatorts liegen.
Verglichen mit den anderen Tatort-Teilen ist dieser überdurchschnittlich und durchaus sehenswert, auch wenn er recht langsam anläuft.
Zusammenfassend ist Märchenwald ein ordentlicher Krimi mit einer starken Maria Furtwängler, einer gespannten Atmosphäre und einem guten Finale.